Unser Kurztrip zu den Kaasköppen (08/2025)

 

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Flagge von Zeeland

 

 

 

Unser Kurztrip zu den Kaasköppen

 

Zeeland, Breskens und Brügge

oder

Brügge sehen und sterben

 

 

August 2025
Letztes Update 20.08.2025

 

99,999 % bakterien- und virenfrei

von mir geprüft und zertifiziert


Wilfried R. Virmond

 

 

„Neapel sehen und sterben.“ Dieses Zitat stammt natürlich mal wieder von Herrn Goethe – von wem auch sonst – der die Stadt 1787 besucht hat. Es wurde später für einen sehenswerten Spielfilm (2008) umgewandelt – und passt irgendwie auch zu meinem Besuch dieser schönen Stadt. Mehr dazu ganz unten.

 

 

 

Reisebericht

 

                                                                                                                                                                                                                                                       © Google Maps

 

Samstag, Tag 1

Anfang August 2025. Die Tage sind kühl, die Nächte noch viel mehr. Der Sommer hat vergessen, dass er ein Sommer ist.

Meine beiden thailändischen Freundinnen, Lek und Meena, sind noch da – und ich beschließe, jetzt nicht mehr weiterzujammern. Nein, ich nehme unser weiteres Schicksal in die Hand und wir müssen jetzt einfach irgendwo hinfahren. Trotz (oder wegen) des schlechten Wetters.

Und jetzt kommt Holland ins Spiel. Ich probier’s einfach nochmal – und hab dieses Mal Glück, ich finde ein mir genehmes Hotel in Breskens. Breskens? Ja, auch noch nie von gehört. Oder doch?? So ganz hinten in den alten Schubladen meines Hirns hab ich den Verdacht, dass ich vielleicht doch schon mal hier war. Mit Irmgard. Ich habe ja im Laufe meines Lebens die ganze holländische Küste abgegrast.

Aber egal, sei es wie es sei, jetzt fahren wir einfach mal hin. Ich will Meer! Baby darf und muss natürlich wieder mit und wird unterwegs auf uns aufpassen.

Killer ist für so eine Reise einfach zu groß und bleibt wie immer zuhause und beschützt derweil die Haussitterin.

Am nächsten Morgen geht’s schon los, erstmal Richtung Luxemburg. Wetter durchwachsen, 18° C, aber es soll vielleicht und möglicherweise noch besser werden.

Wo ist die Klimaerwärmung eigentlich? Bei uns hier jedenfalls nicht. Seit drei Wochen ist es bei uns nur noch kühl (oder sogar kalt), viel Regen, unbeständig, aprilmäßig, nachts sehr kalt. Dabei sind Juli und August bei uns doch sonst die heißesten Monate. Lek ist nur noch am Frieren, durchweg mit eiskalten Händen – weswegen sie mich meistens nur noch AUF den Klamotten anfassen darf. Dabei hab ich den beiden versprochen, dass es hier in „Jermany“ fast genauso heiß sein würde wie bei ihnen zuhause in Thailand. Inzwischen warten die beiden nur noch darauf, endlich wieder heimfliegen zu dürfen. Es ist so schade. (Ich wär auch lieber dort…)

Auf dem Weg zeige ich meinen beiden Freundinnen den nahen Nahe-Skywalk. Ergebnis: Lek und Meena lachen mich spontan aus. Solch einen einfachen, um nicht zu sagen, primitiven „Skywalk“ haben sie ja noch nie gesehen. Da hat man in Thailand aber was anderes. Ganz was anderes! Und ich muss zugeben, dieser „Skywalk“ hier trägt seinen hochtrabenden Namen tatsächlich zu Unrecht. Allenfalls ist es eine Aussichtsplattform.

Ich schäme mich. Nein, ich fremdschäme mich.

Nahe Skywalk

Wenigstens ist die Sonne rausgekommen.

In Idar-Oberstein kommen wir an der berühmten Felsenkirche vorbei. (Ja, muss ich auch mal endlich hin…)

Weiter geht’s. Trier, Tanken in Wasserbillig/Mertert – und flugs sind wir da. Luxemburg Stadt.

Hier finde ich einen Parkplatz in einer angenehmen Tiefgarage.

Weil wir alle Hunger haben, essen wir erstmal was. McDonald’s. Ausnahmsweise. Ich guck mir mal auf dem Weg ein paar Speisekarten an und stelle fest, dass Luxemburg offenbar mindestens genauso teuer ist wie die Schweiz.

Dann gehen wir schnurstracks rüber zur Cathédrale Notre-Dame.

Es folgen noch ein paar Schnappschüsse rüber zur Passerelle und runter in den Park, bevor wir uns wieder auf die Socken machen.

Das Navi leitet uns über ein paar Landstraßen – „Autobahn“ lass ich weiterhin ausgeschlossen – Richtung Belgien. Unterwegs gibt’s mal etwas Regen.

Unser Hotel in Sainte-Ode erreichen wir gegen 17:15 Uhr.

Unser Hotelzimmer war jetzt nicht grad billig, trotzdem gibt es hier keine „Pflegeprodukte“ wie es sonst heutzutage überall üblich ist. (Ausgerechnet auf dieser Fahrt habe ich den Mädchen  vorher gesagt ‚lasst das alles zu Hause‘.) Kühl ist es auch im Zimmer, eigentlich etwas ungemütlich; die Chefin bringt uns extra ihr Thermometer: 19 Grad. Sie meint, dass es warm genug sei. Der TV lässt sich kaum bedienen. ‚Pas de signal‘ sagt er uns meistens, egal wo und was ich drücke.

So sieht’s unter dem TV aus.

Und logisch: Der Innenpool ist zugedeckt.

Gefällt mir hier alles jetzt nicht so, hab ich mir echt besser vorgestellt. Es ist halt wie so oft: Das eine ist Werbung, das andere Wirklichkeit.

Naja, gestern, zuhause, hatten wir das schlimmste Restaurant meines Lebens, heute das fast mieseste Hotelzimmer. Teuer, aber nix gut. Aber ich darf und will nicht so viel meckern, das Zimmer ist im Übrigen durchaus okay, weiche Betten und separate Dusche neben der Badewanne. (Wenn auch der Abfluss verstopft ist und das Wasser nach einiger Zeit durchs Bad fließt.)

Da es hier echt nix gibt, müssen wir gleich hier im Hotel zu Abend essen. („Herberge“ wäre hier wohl viel angemessener.)

 

 

Sonntag, Tag 2

Während des Frühstücks habe ich plötzlich und unerwartet die Idee, den beiden Mädchen in Brüssel Manneken Piss und das Atomium zu zeigen. Aber Pustekuchen: Für die Einfahrt in die Brüsseler Innenstadt muss man sich ein paar Tage vorher anmelden. Wenn ich mich heute Morgen anmelden würde, könnte es Probleme geben – wäre unter Umständen zu kurzfristig fürs System. Okay, versuch ich das halt später nochmal, vielleicht nächstes Jahr.

Am besten mindestens vierzehn Tage vorher anmelden, kost nix. Oder auch ein halbes Jahr vorher, die Erlaubnis gilt fünf Jahre lang. Ist für Brüssel, Antwerpen und Gent unbedingt erforderlich. Ja, schade. Nennt sich Umweltzonen (Low Emission Zone – LEZ). Also fahren wir einfach um Brüssel drumrum.

Gutgelaunt machen wir uns an die Weiterfahrt; die Sonne scheint. Kartenzahlung im Hotel war übrigens nicht möglich. Passt ins Bild. Mannomann, was für’n Laden…

Nur gut, dass es heutzutage Navi und Blitzer-Apps gibt. Dazu die Verkehrszeichenerkennung und das HUD. Alle vier sorgen gemeinsam dafür, dass man, (hoffentlich, wer weiß, was noch nachkommt…) ungeschoren und unabgezockt sein Ziel erreicht. Tempolimits herrschen überall unterwegs. Durchgehend! Also nix machen Warpgeschwindigkeit, eher hier nur Mops-Geschwindigkeit fahren.

Verkehr sehr ruhig und entspannt, ist ja auch Sonntag.

Sonntagnachmittags kommen wir gegen 16 Uhr in Breskens an. 540 Kilometer insgesamt gefahren.

Breskens ist eine kleine Stadt an der holländischen Küste und liegt direkt an der Scheldemündung in der Provinz Zeeland. Gehen wir nach links aus dem Hotel raus, sind wir an der Nordseeküste; gehen wir rechts raus, ist es die Schelde. Die Schelde, korrekt Westerschelde, ist hier ungefähr fünf Kilometer breit. Große Containerschiffe fahren bis nach Antwerpen. Zwei Katamaran-Fähren fahren unentwegt rüber nach Vlissingen und zurück, jede halbe Stunde.

Die belgische Grenze ist nicht mehr weit entfernt.

Wau, hier im Ort ist echt was los, der Bär steppt und tanzt. Mannomann! Viele Straßen gesperrt. Kein Parkplatz mehr zu finden. Die ham hier Fischereifest übers Wochenende.

Ja, die beiden gucken etwas genervt…

Nur mit großer Mühe finde ich einen Parkplatz und wir stürzen uns ins Gedränge und essen etwas. Ist aber nicht einfach, alles, wirklich alles ist hier total überlaufen. Deshalb gibt’s nur Pfannkuchen für jeden.

Gefällt uns nicht. Das kann einem hier gar nicht gefallen! Tohuwabohu. Wir brechen ab und machen uns gleich weiter auf den Weg zu unserm Hotel. Sind nur’n paar Meter. Es steht auf einer Düne; deshalb hab ich’s ja auch gebucht. Je eine Fensterfront aufs Meer hinaus und in die Stadt und mit Balkons auf beiden Seiten.

 

 

Montag, Tag 3

Alles wie erwartet hier, wir haben alle drei gut geschlafen. Ganz anders als in der letzten Nacht in Belgien. Frühstück auch ganz okay. (Wer will, kriegt es sogar aufs Zimmer gebracht.)

Tja, jetzt sind wir hier im Urlaub, schön hier, ich hab uns fünf Nächte gebucht. Wetter nach wie vor sonnig, aber kühl. (Und ich spoiler jetzt etwas, unser Wetter wird jeden Tag so bleiben, knapp über 20°, manchmal auch wärmer, viel Sonne und etwas Wind, nachts kalt. Einmal abends auf dem Nachhauseweg nieselt es etwas.)

Im Ort ist alles wieder normal, kaum Verkehr, alle Stände abgebaut.

Wir wandern natürlich erstmal am Strand entlang zum Leuchtturm.

Mmh, Meerluft. Wie ich die brauche!

Mehr Meerluft, tut das not? Ja! Tut es!!! Hier fühl ick mir wohl.

Der „Nieuwe Sluis Leuchtturm“ von Breskens aus dem Jahre 1868 ist der älteste erhaltene Gusseisen-Leuchtturm in den Niederlanden und ein besonderes Highlight in der Umgebung. Der achteckige schwarz/weiß lackierte Turm ist 28 Meter hoch und wurde 1866/67 gebaut. Er markiert den Eingang zur Westerschelde und war Teil einer Reihe von Leuchttürmen, die das Ende bzw. den Anfang der Schelde markierte und den Schiffsverkehr zwischen der Nordsee und Antwerpen unterstützte. Seit ein paar Jahren ist er außer Betrieb. Leider ist der Turm nur sonntags geöffnet.

Baby hat unendlich viel Spaß im Wasser.

Die beiden Fähren fahren emsig hin und her.

Später gibt es endlich, ENDLICH!, die dringend notwendigen Kibbelinge, die ich bestimmt schon viele Jahre nicht mehr hatte. Deshalb „Kibbelinge satt“. Lek und Meena essen sie zu meiner Überraschung auch; sie sind ja gerne ein bisschen schnäubig beim Essen. (Hauptsache scharf, so scharf, dass man es als normaler Mensch eigentlich nicht runterkriegt…)

Matjes (in Holland „Haring“) gibt es dagegen keine, ist zurzeit offenbar schwierig.

Abendessen nebenan im Strandpavillon, sehr gut, ich bekomme endlich auch mal wieder (ziemlich kleine) Austern.

 

 

Dienstag, Tag 4

Brügge ist heute unser Ziel. Is‘ nur ’ne knappe Stunde Fahrzeit über normale Straßen. Eine kleine helle Tiefgarage gewährt uns einen günstigen Unterschlupf fürs Auto. Die Innenstadt und der Marktplatz („Grote Markt“) sind von hier aus sehr gut und in ein paar Minuten erreichbar.

Als erstes der Hammer!!! Ein Laden, in dem jede Menge Comicfiguren und -bücher angeboten werden. Wer mit Tim und Struppi/Milou/MonsieurTintin/Kuifje und den Schlümpfen groß geworden ist, wird sich hier sofort ins Paradies versetzt fühlen. Ich jedenfalls bin total begeistert! Wahnsinn! Ein toller Laden! Ich könnte hier den ganzen Tag verbringen und doch müssen wir bald wieder weiter. „Ja, ich komm ja schon“ – die Mädchen warten bereits ungeduldig.

Fotos? Siehe Extrakapitel ganz unten.

Viele neue Erfahrungen warten auf uns und wollen entdeckt werden.

Der Marktplatz ist nur noch ein paar Schritte entfernt. Hier in der nahen mittelalterlichen Umgebung gibt es viele interessante Ziele. Brügge ist wirklich eine schöne kleine Stadt, die man ganz hervorragend zu Fuß erkunden kann.

Später, nach dem Mittagessen, machen wir noch eine der obligatorischen Bootsfahrten auf den Grachten.

Man nennt Brügge ja gerne „das Venedig des Nordens“. Ich halte das für totalen Unsinn, man kann die paar Grachten hier wirklich nicht mit Venedig vergleichen. Naja, man muss ja immer alles übertreiben…

Unser Bootsführer nennt die Stadt immer „Bruusch“. Hört sich witzig an, bis ich mich erinnere, dass Brügge ja ganz einfach englisch so ausgesprochen wird.

Eine Fiakerfahrt machen wir nicht, siebzig Euro für weniger als eine halbe Stunde dafür sind uns zu teuer.

Kirchen gibt es auch ein paar. Die Liebfrauenkirche (Onze-Lieve-Vrouwekerk). Michelangelos Meisterwerk „Madonna mit Kind“ ist hier. Aber man muss Eintritt bezahlen und ich müsste mich an einer langen Warteschlange anstellen, wofür ich beides keine Lust habe. (Hierzu gibt es weiter unten noch einen Nachtrag.)

Die nächste Kirche ist verschlossen. Sämtliche Eingänge, ich umrunde sie. Schrecklich. (Wie ich das hasse!!!) Sint-Salvatorskathedraal.

Eine weitere ist säkularisiert. Dachte ich erst. Aber es ist tatsächlich noch immer eine Kirche, die aber von Bekloppten übernommen worden ist. „Das Labor für Weltanschauungen hinterfragt hier traditionelle Trennungen zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen“. Auch schrecklich!! (Mannomann, was ein Quatsch – ich bin sicher, wir werden alle untergehen.) Heilige Magdalenakerk. Eigentlich eine wunderschöne Kirche im neugotischen Stil.

Nebenbei: Wie kann man Kirchen und Krankenhäuser nur schließen?! Ich versteh es nicht.

Fazit zu Brügge: Kann man machen. Lohnt sich. Ganz bestimmt. Eine schöne kleine Stadt. Nicht umsonst sollen 2024 über acht Mio. Besucher gekommen sein, circa 27.000 pro Tag.

Zurück fahren wir ein Stück über die Autobahn, und es geht noch etwas schneller als auf der Hinfahrt. Ginge schneller, dachte ich. Leider verlieren wir eine Viertelstunde an einer hochgeklappten Riesenbrücke.

Abendessen im Imbiss im Ort, Burger, Kibbelinge, Pommes, Frikandel… (Ja, Holland macht es einem manchmal etwas schwer, gesund zu essen.)

Nebenbei: „Frikandel“ betont man auf der letzten Silbe, nicht wie bei uns die Frikadelle. Klingt besser, wenn man sich nicht gleich als unwissender Deutscher outet.

 

Mittwoch, Tag 5

Heute fahren wir endlich mal mit der Fähre rüber nach Vlissingen.

Die emissionsfreie Zonnetrein-Zeeland-Solarbahn wartet am Bahnhof schon auf uns. Mit einer schönen Aussicht auf Umgebung und Westerschelde fährt die Bahn (eigentlich ist es ein Bus, denn es gibt keine Schienen) fast lautlos, aber sehr holprig – die Wagen haben keinerlei Federung – über den Groene Boulevard, am Uncle Beach und an der Windmühle „Oranjemolen“ vorbei in die Stadt – oder man läuft eine halbe Stunde in die Stadt rein und spart sich die 3,50 Euro pro Nase.

Schade, das Panorama-Museum hat nur am Wochenende geöffnet. 

Ja, Baby ist eine gefährliche Bulldogge im harmlosen Schnuffi-Fellkleid. Sie hat eine Plüschente gefangen und zerfetzt sie gleich…

Und die Sint-Jacobskerk hat (natürlich) auch alle Türen verammelt. Ich kann so oft drumrennen, wie ich will – und kann. Alles zu! Frage: Warum schließt man Kirchentüren tagsüber ab???

Später warten wir kurz auf den Sonnenzug und fahren zurück zur Fähre, die auch schon gleich ablegt. Ruckzuck sind wir wieder zurück und essen im Dorf zu Abend.

Endlich bekomme ich auch mal ein paar lekker Matjes mit Zwiebelchen.

 

 

Donnerstag, Tag 6

Ein gemütlicher Tag ohne besondere Vorkommnisse.

Alle sind glücklich und befriedigt. Heute wird es mittags etwas wärmer.

Immer wieder fällt mir „Statiegeld“ auf den Kaufquittungen auf. Zuhause seh ich dann endlich mal nach, und richtig, in Holland gibt es auch den bekloppten Flaschen- und Dosenpfand.

Internet: „In den Niederlanden gibt es ein Pfandsystem für Getränkeverpackungen, das sich hier „Statiegeld“ nennt. Es gilt für Bierflaschen (10 Cent), Getränkedosen (15 Cent) und PET-Flaschen (15 bzw. 25 Cent).  Man erkennt Pfandflaschen und -dosen am Statiegeld-Logo.“

Aber ich seh nie, dass die Leute ihre Dosen und Flaschen zurückgeben. Stattdessen wird alles in bereitstehende große Fässer geworfen.

In Belgien gibt es keinen Flaschenpfand; in Frankreich nur selten in einzelnen Regionen.

Wir abendessen in einem kleinen Imbiss am Jachthafen.

 

 

Freitag, Tag 7

Tja, jetzt müssen wir schon wieder heim. Schade. Wie immer gingen die Tage viel zu schnell vorbei.

Wir fahren auf dem vom Navi angezeigten kürzesten Weg an Antwerpen und Lüttich vorbei. Sonne und warm.

Ständig überhole ich alte VWs. Käfer und Bullis. Irgendwann kommen sie uns auf der anderen Autobahnseite entgegen. Warum eigentlich? Was iss’n da los? Kann doch nur eins bedeuten: Da muss irgendein Treffen sein!?

Zuhause sehe ich dann nach, und richtig, 9. und 10. August: „Le Bug Show“ in Francorchamps.

Schade, es gibt keine vernünftige Website dafür. Deshalb hier kein Link.

Wahnsinn, was da los sein musste. Hätte ich mir zu gern angesehen. Aber es ging halt nicht, wir mussten heim.

Auch auf dieser Fahrt fällt mir wieder auf, dass es die Unzahl an Windrädern wohl nur bei uns in Deutschland gibt. Okay, die Holländer haben dafür mehr Offshore-Windräder, ich konnte sie ganz, ganz winzig nachts auf dem Meer erkennen.

Unterwegs noch ein kurzer Fotostopp an der Moselbrücke.

Gegen 18 Uhr sind wir daheim.

450 Kilometer Rückfahrt. Insgesamt waren es 1.100 Kilometer.
Ich sehe nur zufriedene Gesichter um mich herum – und auch Baby guckt ganz fröhlich.

Alles gut gegangen. Bisher. Bis jetzt (Anfang September) kam jedenfalls noch nix nach.

Mein Fazit: Eine wundervolle schöne Woche ohne jeglichen Stress. Schade, dass sie wie immer viel zu rasch rum war.

 

Eine Woche später fliegen meine beiden Mädchen nach insgesamt acht Wochen zurück nach Hause. Sie waren froh, hier so Vieles sehen zu können – und ich war froh, nicht mehr allein zu sein. Also Win-win.

 

 

P.S. Jetzt, wo ich mit dem Reisebericht fertig bin, wird mir erst bewusst, dass ich den Titel eigentlich falsch gewählt habe. Denn Käse haben wir fast gar nicht gegessen. Deshalb wäre die Überschrift „Unser Kurztrip zu den Kibbelingköppen“ wohl eher richtig gewesen…

Und bis jetzt, Ende Oktober, kam noch keine Forderung irgendwelcher Art…

 

 

Nachtrag zur „Die Liebfrauenkirche (Onze-Lieve-Vrouwekerk) mit Michelangelos Meisterwerk Madonna mit Kind“: Ich besitze (besaß), ohne es zu wissen, sogar eine Silber-Medaille „Haupt des Jesusknaben der Brügger Madonna, Kindliches Antlitz erfüllt von heiligem Ernst“. Zum Beweis hier das Foto der Medaille und das Original. Und jetzt isse wech. Bei eBay verkauft.

Die Brügger Madonna mit Kind ist eine 128 Zentimeter große Statue aus weißem Marmor aus Carrara

 

 

 

 

 

 

 

Für I.
In immerwährender Liebe

 

 

Fotokapitel

 

An der Nahe-Aussichts-Plattform:

Hausfassade in Trier:

In Wasserbillig gesehen:

Mertert:

Luxemburg:

Tunnel in L’burg:

Noch in L’burg:

Auf dem Weg nach Belgien:

Im belgischen Hotel:

Origineller Handtuchhalter. (Sieht aber trotzdem sch… aus.)

Unterwegs in Holland:

Unterwegs in Belgien:

Fischereifest in Breskens:

Ich brauch mehr Meer:

Baby hat Spaß…

Dekoration in Breskens:

So einer steht jetzt zufällig auch bei mir zuhause… 🙂 

Mmh, Kibbelinge:

Breskens:

Brügge:

Der struppige Milou bekommt auch (ausnahmsweise) lecker Bierchen

Im Hotel:

Am Meer:

Heute Fähre fahren:

Vlissingen:

Bahnhof

Rückweg im Sonnenzug:

Baby im Hotelzimmer:

Noch mehr Meer und noch mehr Baby:

Ja, doch, Baby ist da! Der kleine braune Punkt in der Mitte des Bildes, auf dem Weg nach GB…

Nein, Baby! Nicht rüberschwimmen!!!

Jetzt taucht sie auch noch…

Flagge von Breskens

An der Hochmoselbrücke:

 

 

 

 

Brügge

Platon sagte, dass derjenige, der das Bier erfunden hat, ein weiser Mann war.

 

 

 

 

Der „Laden“

 

 

 

 

Hier sind sie, die Goodies:

 

♪♪ …über sieben Brüggen musst du geh’n
und Brügge einmal seh’n…♪♫♪ 

(Song von Karat und Peter Maffay – und von mir leicht abgewandelt)

 

 

Es gibt den Film „Brügge sehen … und sterben?“ (Originaltitel In Bruges) aus dem Jahr 2008, das einen tragikomischen Grundton sowie witzige Actionelemente enthält. In den Hauptrollen sind Colin Farrell und Brendan Gleeson zu sehen. Regie Martin McDonagh. Der Film spielt in der Innenstadt von Brügge.

 

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Wenn Köche erkennen, dass ihnen etwas nicht gut gelungen ist, schütten sie Soße drüber. Wenn ein Arzt einen Fehler macht, lässt er Erde drauf schütten. Holländer machen einfach eine Kruste drumrum.

(Und wenn ich mal was falsch mache, dann sag ich: Dat muss so!)

 

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Naja, wir wissen es ja alle, Bildung ist oft umsonst und manchmal kostenlos…

„Politik macht roh, pöbelhaft und stupid. Neid, Frechheit und Begehrlichkeit ist alles, was sie uns lehrt.“ Thomas Mann

Frage: Woher weiß die Thermoskanne eigentlich, dass sie Warmes warmhalten und Kaltes kalthalten soll??

Für 222 Mio Euro kann man einen Fußballspieler kaufen oder 5.276.919 Kinder ein Jahr lang ernähren.

 

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Holland für die Besserwisser: Immer wieder werden die Menschen aus unserem Nachbarland als „Holländer“ bezeichnet. Und immer wieder kommen dann Leute aus ihren Löchern, die es besser wissen wollen. „Das sind Niederländer, Holland ist nur eine kleine Region im Westen des Landes.“ Von einem Holländer hab ich nun folgendes gelernt, und ich weiß es ja auch: Niederländer bezeichnen sich selber als Holländer, egal aus welcher Region sie kommen. Holland ist im Ausland einfach der gebräuchlichere und bekanntere Name für die Niederlande.

 

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Viele wissen es nicht. Mozart, ja unser aller großer Wolfgang Amadeus Mozart, schrieb 1782 zwei – hm, wie heißt der Plural von Kanon? – Kanons: „Leck mir den Arsch fein recht schön sauber“ KV 233, und „Leck mich im Arsch“ KV 231. Sind auf YouTube. Mir gefallen sie jetzt nicht so sehr, aber is‘ ja alles Geschmackssache. Besonders hier…

 

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Alle hier geschilderten Ereignisse beruhen auf wahren Begebenheiten.

Good travelling is easy. You must nur your eyes uffmache un‘ uffbasse.

 

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Ja, ich weiß es natürlich: Zu viele Fotos. Zu viele unnötige Fotos. Aber ich kann halt nicht anders – und bitte um Nachsicht.

Noch ein kleiner Hinweis: Ich verwende am liebsten Fotos im Querformat. Meine Reiseberichte sind vor allem für PC, Laptop, Notebook oder Tablet gemacht. Auf dem Handy klappt’s natürlich auch, sieht aber manchmal nicht ganz so gut aus; und die Schrift ist da auch viel zu klein. Danke für euer Verständnis!

 

Text und Fotos sind grundsätzlich nur zum privaten Gebrauch bestimmt! Jegliche kommerzielle Nutzung, Vervielfältigung oder Veröffentlichung einschließlich der Speicherung auf elektronischen oder sonstigen Datenträgern ist ausdrücklich untersagt und nur mit meiner schriftlichen Zustimmung gestattet.

 

Besonderer Hinweis zum Persönlichkeitsrecht dritter Personen: Sollten sich auf meinen Fotos zufällig erkennbare andere Personen befinden, die dieses nicht wünschen, dann bitte ich hiermit schon im Voraus um Entschuldigung und um Nachricht an mich unter

virmond(at)t-online.de

Die Personen werden selbstverständlich sofort unkenntlich gemacht. Oder die betreffenden Fotos werden von mir umgehend gelöscht.

 

Bitte nicht meckern, ich bin alt und oldschool und verwende deshalb manchmal noch die alte Rechtschreibung. Oder meine eigene. Mark Twain soll es so ausgedrückt haben: „Ich bedauere alle Leute, die nicht so viel Phantasie haben, ein Wort mal so oder mal so zu schreiben!“

 

Und das ganze Gender-Getue geht mir auch gehörig auf die Eier! Gendern ist eine Verarschung durch eine Minigruppe grüner Vollidioten. Bei sich zuhause spricht von den Deppen bestimmt keiner so abartig. So ein Quatsch! Warum lassen wir uns diesen Bullshit gefallen???

Und genauso geht es mir mit dem bekloppten „Queer-Brei“! Ja, ich habe was gegen diese LGBTQ-Wesen – und jetzt auch noch LGBTQIA+.
Mannomann, geht mir das alles auf’n Sack!

Dadevon krisch isch Blagg!!!
Echt! Abba sowas von! Hundert Pro!

 

 

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Fotos: Lek, Meena + ich
Text: WRV
Wenige Fotos teilweise mit Hilfe der KI veredelt

Dieser Beitrag ist nur für die Personen gedacht, die ihn lesen wollen – und die mir freundlich gesinnt sind.


Ich habe meine Website mit WordPress erstellt – einem Programm, das mich unzählige Male zur Verzweiflung und oft beinahe zur Weißglut gebracht hat. Und bringt. Es scheint fast so, als ob die das dort absichtlich machen, nur um ihre Nutzer zu quälen! Aus langjähriger Erfahrung kann ich euch nur den Rat geben: Wenn ihr eure eigene Website erstellen wollt und keine Nerds seid, sucht euch lieber ein anderes Programm aus!

Oder ich bin einfach nur zu alt. Oder zu dumm. Bin ja nicht blöd.

„The world is full of idiots and I’m the most stupid.“ – Das zeigt mir das Programm für diese Website. Jeden Tag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Niemand wünscht mir mehr Gute Nacht.

Niemand sagt mir Guten Morgen.

Niemand hört mir zu.

Keiner nimmt mich ernst.

Alles was ich tun kann, ist zu weinen.

Ich bin so traurig.

Schade, dass Du kein Handy hast.

Mein Schatz, Du fehlst mir. Aber ich weiß, Gott macht keine Fehler.

 

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