Mallorca (4/2024)

 

 

 

 

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Malle

 

 

Vamos a la playa

♪ ♫ ♬

(Übs.: Wir gehen zum Strand)

 

Der Song auf YouTube:   Vamos a la playa 

 

 

Nix Kirschblüte auf Mallorca

 

 

 

April 2024

Letztes Update 21.04.2024

 

Alles selbst mit leichter Hand
und ohne KI geschrieben
von Wilfredo de la Rosa - Cuatro Lunas
(Wilfried Virmond)

 

 

 

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Kursive Absätze in meinem Text sind eher unwichtig und man muss sie nicht unbedingt beachten.

 

 

 

Vorwort

Ein sauschwarzer, schlimmer Jahrestag nähert sich. Der schwärzeste meines Lebens. Da flüchte ich lieber und hau Hals über Kopf ab. So einen schrecklichen Gamechanger-Day will man nicht zuhause ertragen müssen. Ich könnte es neudeutsch so ausdrücken: SNAFU (Situation Normal, All Fucked Up — Die Lage ist wie gewohnt, alles beschissen!). Ich muss weg! Und zwar sofort! Die Frage ‚Bleib ich hier oder fahr ich weg?‘ stellt sich mir also erst gar nicht.

ICH MUSS WEG!

Was bietet sich da an? Naja, zuallererst doch Mallorca. Und das erstbeste Hotel, das ich finde, nehm‘ ich auch gleich. Was soll ich jetzt anfangen, da noch stundenlang weiterzusuchen. Also ruckzuck gebucht, Haussitter bestellt und ein paar Tage später die berühmten Siebensachen für ’ne Woche in die Reisetasche geworfen. Und dann endlich nix wie weg. Ich drück mir alle los daumos, dass alles gut geht.

Aquí vamos! Auf geht’s! Nächste Ausfahrt Malle!

Die legendäre Mandelblüte auf Mallorca ist von Ende Januar bis Anfang März. Jetzt ist Mitte April. Dafür bin ich also schonmal viel zu spät. Aber da ist ja auch noch die mallorquinische Kirschblüte, nicht minder berühmt und fast genauso schön. Mal seh’n, ich hoffe, ich bin noch nicht zu spät dafür.

Ich fliege mit Discover Airlines, einer LH-Tochter. Jep, hab ich auch noch nie von gehört. Gibt’s aber. Die sind noch nicht einmal so klein; Discover fliegt weltweit, z.B. Mittelmeerraum, Karibik, Nordamerika, östliches und südliches Afrika, Indischer Ozean (Werbung). Naja, man lernt ja jeden Tag dazu. Wenn man will.

Abflugzeit hab ich mir für hin und zurück jeweils mittags ausgesucht. Frühe Abflugzeiten muss ich mir nicht mehr antun. Späte auch nicht. Kostet ’n bisschen mehr, is‘ aber okay. Und den Heimweg kann ich mithilfe eines noch rumliegenden Vouchers auf Business upgraden. (grins)

 

 

© Google Maps

 

 

Reisebericht

 

Tag 1. Freitag.

Wir starten in Frankfurt mit nur einer halben Stunde Verspätung. Airbus A320-200. Mann, ist das ein kleines Flugzeug! Bin ich wegen der Langstrecke gar nicht mehr gewohnt. Nächste Ausfahrt Malle.

Jeder weiß es: Malle ist unser „17. Bundesland“ und ein Flug dorthin dauert ungefähr zwei Stunden.

 

Buenos días, Palma. Guten Tag. Ich habe angenehme, heitere Empfindungen, welche bei der Ankunft am Ziel in mir erwachen.

Am Flughafen PMI suche ich mir meinen Reisebetreuungsschalter und bekomme einen Voucher für den Bus draußen. Glück: Er fährt gleich los, der Fahrer hat nur noch auf mich gewartet.

Mein Hotel ist in Can Picafort, korrekt Ca’n Picafort, ganz oben im Norden in der Bucht von Alcúdia.

Meinen Zielort spricht man übrigens korrekt „Kann Pickafohr“ aus. Ohne das T am Ende. Oder Kurzform „CanPi“.  („Can“? Ist das nicht spanisch für „Hund“??)

Sechzig Kilometer, Fahrtzeit sechzig Minuten. Schade, unterwegs sehe ich, dass die Kirschblüte definitiv vorbei ist. Hier blüht nichts mehr. Gar nix! Absolutamente nada! Aber das bestimmte Datum ließ halt keinen Spielraum für eine andere, frühere Reisezeit zu. Oder für eine spätere. Der betreffende Tag musste in der Reise enthalten sein!  Mai, Juni, Juli oder so, wenn es wärmer ist, stand also gar nicht zur Diskussion.

Wetter nach Ankunft in Palma ganz gut, sonnig und mit 17° C noch relativ warm. Geht doch. (Zuhause ist es heute wärmer als hier – was ich auch gar nicht anders erwartet habe. Aber nicht lange, dann ist’s dort wieder kalt.)

Nochmal Glück: Mein Hotel ist der zweite Haltepunkt auf der Absetztour. Es ist zwanzig Uhr, Abendessen geht bis einundzwanzighundert Uhr. (Okay, korrekt heißt das 21 Uhr.) Auch das passt.

Ich frage beim Check-in und bekomme ein schönes Zimmer ganz vorne an der Waterfront. Vom Balkon sehe ich direkt auf die Strandpromenade runter und im Bett liegend das Meer. Also nix mit dem angekündigten „seitlichen Meerblick“. Schön. Superschön! Freue mich. Aussicht ist mir immer sooo wichtig!

 

 

Tag 2. Samstag.

Wow! Morgens scheint mir die Sonne ins Gesicht. Also Blick nach Osten, wie ich es mir immer wünsche. Besser kann mein Zimmer kaum liegen, wenn es auch etwas klein ist – aber ich bin ja Einzelreisender. Und die müssen Aufpreis bezahlen und werden in der Regel mit kleinen Zimmern „bestraft“.

Die Sonne wird jetzt erst mal die nächsten viereinhalb Tage scheinen. Temperatur tagsüber weiterhin immer so um die siebzehn, achtzehn Grad. Dazu aber dieser unangenehme kühle Wind. Gemütlichkeit sieht anders aus, ähm, fühlt sich anders an. Ich werde also kaum mal länger auf meinem Balkon sitzen können. Nachts ist es saukalt, oft einstellig. Also auch nix mit abends einen trinken geh’n und lässig chillen. Oder was rauchen.

Un‘ meine Nierchen würden ob der Schweinekälte bestimmt auch sauer werden.

Heute lauf ich mal am Strand entlang nach Süden. Check it out, Baby!

 

 

Tag 3. Sonntag.

Heute andere Richtung. Nach Norden und durch die Dünen im Nationalpark „Parc natural de s’Albufera de Mallorca“. Auto, Roller, Fahrrad miete ich mir auf dieser Reise absichtlich nicht. Will mich ja ausruhen!

 

 

Tag 4. Montag.

Heute laufe ich ein zweites Mal durch den Nationalpark s’Albufera.

 

 

 

Tag 5. Dienstag.

Heute geht meine Wanderung wieder gen Süden. Man entdeckt ja dabei immer mal wieder was Neues. Is‘ also nicht langweilig.

Mitte April ist hier auf Mallorca offenbar ein magisches Datum, an dem alles aufwacht, Geschäfte und Strand auf Vordermann gebracht werden und überhaupt bald alles wieder losgeht. Deadline ist der erste Mai.

Ganz angenehm, mal so dicht „am Feuer“ sitzen und aufwärmen

 

 

Tag 6. Mittwoch.

Vormittags bummle ich einfach am Strand entlang, durch den Ort und über den Erdkreis. Die Erde ist ja eine Scheibe. Meinen die Flacherde-Anhänger. Ich weiß es nicht so genau…

Nachmittags besucht mich meine liebe, gute Freundin Ulli, die tatsächlich gleich im Nachbarort wohnt. Colònia de Sant Pere. Auf meinem Balkon stehend könnten wir uns fast zuwinken. Allerdings ist es trotzdem etwas weit, ich schätze so zehn Kilometer Luftlinie. Sie ist vor ca. zehn Jahren ausgewandert und fühlt sich hier ganz wohl. Ulli schlägt vor, dass wir zu ihr nachhause fahren. Okay, seh ich mal was anderes. Und ist ja nicht weit.

Geliehene Jacke

Schade, am Nachmittag verschwindet die Sonne und es wird kalt. Der hundsgemeine Wind macht alles noch kälter. Da hätt ich eigentlich genausogut auch an Nordsee oder Ostsee fahr’n können.

Wir verbringen ein paar angenehme Stunden miteinander und haben uns ja auch wirklich viel zu erzählen.

Ulli bringt mich abends zurück und wir nehmen herzlich Abschied voneinander.

Danach versuche ich, mir eine lange Hose zu kaufen:

Schlecht ist, dass ich meine lange Hose zuhause beim Packen wieder aus dem Koffer rausgenommen habe. Ich hör es noch im Kopf: ‚Ach was, in Malle brauchst Du doch keine lange Hose! Das Gewicht kannst Du Dir sparen. Nutz den Platz lieber für was anders!‘ WTF! Más o menos estúpido! War halt mehr oder weniger blöd von mir!

Gut ist, dass der Koffer dadurch endlich zuging.

Schlecht ist, dass es heute noch kälter geworden ist. „Saukalt“ ist das jetzt mein an diesen Tagen am meisten vor mich hingemurmelte Wort.

Gut ist, dass ich keine vernünftige Hose bekomme, das schwierige Unterfangen irgendwann (viel zu spät) abbreche und mir deshalb letztlich die unnötige und hohe Ausgabe dafür spare.

Es gibt hier zwar wirklich viele Klamottenläden, aber sie haben nur Jeans. Mir längst zu unbequem geworden. Die zieh ich ja zuhause schon lang nicht mehr an! Inzwischen, und als alter Mann, sind mir weiche Jogginghosen deutlich lieber geworden. Mir doch egal, wie das aussieht. Die meisten Jeans hab ich längst verschenkt. (Jep, schade ums Geld.) 

Ergebnis: Ich muss also weiter mit meiner kurzen (und einzigen mitgenommenen) Hose rumlaufen und weiterfrieren.

 

 

Tag 7. Donnerstag.

Passend zum Tag der Trauer zieht eine sibirische Kaltfront vom Nordpol zu uns runter nach Mallorca und es ist nochmal kälter als gestern Nachmittag und Abend. Die Wellen wollen den Strand wegreißen.

Heute mache ich mit dem Bus einen Ausflug zur berühmten Tropfsteinhöhle „Cuevas del Drach“. Die Drachenhöhle Nähe Porto Christo. Etwa eine Stunde Fahrtzeit. Es war also ganz gut, grad heute den Ausflug im Bus zu buchen.

                                                   Manacor

Die Besucher werden hier stündlich zur vollen Stunde reingelassen. Jeweils so um die fünfhundert Leute. Vorne ist ein Anführer, an dem ich leider nicht vorbeikomme. Unterwegs dann immer wieder Aufpasser. Hinten folgt ein Schlussmann, hinter dem man auf gar keinen Fall zurückbleiben darf. Aber immerhin darf man hier fotografieren. Das war damals im Libanon streng verboten, aus Gründen, die ich schon damals nicht nachvollziehen konnte.

Die Höhle ist ganz schön und der dafür ausgegebene Fuffi lohnt sich.

 

>>  Weiter unten habe ich ein besonderes Kapitel mit weiteren Höhlenfotos eingefügt.

 

In der Höhle ist es angenehm warm. Man wandert langsam im Pulk der Leute durch die Höhle. Bis zu einem See, der Lago Martel, der als einer der größten unterirdischen Seen der Welt gilt. Édouard Alfred Martel hat die Höhle um 1890 herum entdeckt.

Originaltext aus dem Höhlen-Prospekt:

„…ZUR BESICHTIGUNG GEHÖRT EIN LIVE-KONZERT UND DANACH BESTEHT DIE MÖGLICHKEIT ZUR ÜBERQUERUNG DES LAGO MARTEL PER BOOT ODER ZU FUSS ÜBER DIE BRÜCKE, ALLES IM PREIS INBEGRIFFEN…“

 

Drachenhöhle

 

Leider ist es dann aber doch bei Todesstrafe verboten, die drei beleuchteten Boote mit den Musikern zu fotografieren. Wächter passen scharf auf. Ein heimlicher Schuss misslingt mir leider – aber ich will auch keinen Ärger vor den fünfhundert Leuten provozieren. Und so’ne Blamage brauch ich jetzt ooch nich‘.

Die drei, vier Musiker spielen als Erstes „Canon D“ von Johannes Pachelbel. Eins meiner absoluten Lieblingsstücke! Schon allein dafür hat sich die Reise gelohnt! Ich habe mir schon immer gewünscht und gerne auch vorgestellt, diese wundervolle Melodie selbst spielen zu können.

 

Canon D von Johann Pachelbel

 

Die anschließenden drei Musikstücke kann man allerdings vergessen:

  • „Salut d’Amour“ von Edward Elgar
  • „Nessun Dorma“ von Giacomo Puccini
  • und die schreckliche „Barcarole“ von Jaques Offenbach

(Da wüsste ich ein paar schönere Stücke. Aber das ist ja Geschmacksache. Und, um es zu präzisieren, es sind vier Musiker. Cembalo, Cello und zwei Violinen.)

 

Wieder rausgekommen esse ich einen akzeptablen Hotdog „mit allem“. Den vom Guide empfohlenen kurzen Weg zum Aussichtspunkt spar ich mir. Bei dem Geniesel kann man bestimmt doch nix seh’n. Ich setz mich lieber gleich in unseren Bus. Motor läuft und es ist warm.

Zurück in Can Picafort lass ich mich am ersten Stopp in Son Bauló absetzen und bummle geruhsam (und frierend) zurück durch den Ort. Heute ist immerhin schon letzter Tag.

 

 

Tag 7. Freitag.

Die Sonne scheint wieder. Okay, der wolkenverhangene verfickte sch…kalte Tag gestern war also nur ein Ausnahmetag. Es wird wieder warm werden. Relativ warm.

Es geht zurück nach Hause. Direkt nach dem Frühstück holt mich der Bus ab. Diesmal bin ich der wirklich erste „eingeladene“ Rückreisende. Aber ich bekomme zum Ausgleich noch eine kostenlose Rundreise durch Alcúdia und nach Pollença geschenkt. Und sitz dabei wieder vorne.

Temperaturanzeige im Bus. War aber nicht ganz korrekt. Obwohl, gefühlt eigentlich ja doch. Sie ging dann noch bis 8° rauf. Plus acht Grad!

Danach sind endlich alle Leute eingesammelt und ab auf die Autobahn. Nach einer Stunde sind wir am Aeroport. Abschied mit wohltuenden Gefühlen und großem Dank an die Gottheit nach einem wundervollen Aufenthalt am Meer und einer insgesamt erholsamen und entspannenden Reise.

Hasta la vista, Mallorca. Wir seh’n uns hoffentlich bald wieder.

Dank des geschickt eingesetzten Business-Vouchers kann ich die lästige Wartezeit in der Lounge verbringen. Rückflug pünktlich wieder in einem A320. Ich darf sogar den beiden Piloten im Cockpit Guten Tag sagen.

Der Rückflug ist pünktlich und ohne weitere Ereignisse.

Ich stelle es immer mal wieder fest: Nix ist umsonst! Nada! Zum Ausgleich für die vielen Wohltaten während der Reise rollen wir in FRA auf eine Außenposition. Noch dazu am Ende des Flughafens, ganz in der Nähe des Beginns der Startbahn West. Dazu kalt und Regen! Okay, „kalt“ kenn ich ja jetzt zur Genüge, da kenn ich mich aus. Geregnet hat es die ganze Woche nur selten und dann auch nur wenig. Der doofe Regen ist dann noch das berühmte Pünktchen auf dem „i“.

Es folgt also die „Große Flughafenrundfahrt im Regen“.

Mit dem Zug geht’s dann aber wenigstens direkt und ohne nochmal Umsteigen zu müssen nachhause. Meine liebe Freundin Kirsten holt mich ab. Alles wieder gutgegangen. Danke nach Oben!

Eine kontemplative und angenehme Reise. Genau so hab ich sie gebraucht. Vielleicht ein bisschen wärmer. Nächste große Reise wird im Sommer sein und es wird endlich wieder nach Thailand geh’n.  Is‘ ja logisch. Dann wird auch wieder auf den Tischen getanzt. Und heiß wird es werden und die Betten werden wieder zerstört! Auch logisch. Geht ja gar nich‘ anders! Versprochen.

Wenn ich dann noch lebe.

 

 

Ich gestehe, zwei Anspielungen aus den Satz-Überschriften zu Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68, Pastorale entnommen und oben leicht abgewandelt verwendet zu haben. Weil es meine Lieblingssinfonie ist und weil sich die beiden Texte hier angeboten haben, um meine Stimmung so treffend zu bezeichnen.    Beethoven, Sinfonie Nr. 6

 

 

 

Was nehme ich von dieser Reise mit?

Die Radrennfahrer! Unglaubliche Massen! Sie sind inzwischen eine Plage Gottes geworden. Wie damals mit den Heuschrecken in der Johannesapokalypse. Nur, dass es hier noch viel mehr Radfahrer sind als es damals die Heuschrecken waren. Viel zu viele! Dazu immer im Pulk. Sie sind wirklich überall. Man kann sie nur sehr schwer überholen und muss halt oft hinter ihnen herkriechen und leiden. – Oder man ist selbst Radfahrer.

Falsche Reisezeit! Es war entweder zu kalt oder viel zu kalt. Okay, in der Sonne ging es oft. An etwas windgeschützten Stellen konnte man sogar sitzen. Sie war dann manchmal auch schon wieder etwas stark. Ich hab mir sogar Sonnenschutzcreme gekauft. Aber ich schlafe ja gerne mit offenem Fenster. Das wurde unter der dünnen Zudecke dann wirklich zur Herausforderung, meistens viel zu kalt. Und eine Heizung im Hotelzimmer war nicht vorhanden! Da hab ich mich morgens doch schonmal gefragt, willst Du jetzt wirklich duschen?! Bei der Eiseskälte?!

Und noch ein subjektiver Rat: Beim Buchen drauf achten, dass das gewählte Hotel auch wirklich am Wasser liegt. Logischerweise sind solche eher selten. Und ein Hotel in zweiter oder dritter Reihe oder noch viel weiter hinten in der Stadt wär jetzt hier echt nix für mich. Auf jeden Fall nicht, wenn ich Strandurlaub haben möchte.

 

 

 

Hier sind die Höhlenfotos

 

 

 

Fotokapitel

Neptungras-Bälle liegen überall zu Millionen am Strand rum

Solche „hässlichen“ Figuren von Joan Bennàssar gibt es oft im Ort. (Offiziell sind es „Kultur- und Kunstelemente“.) Sehr viele. Sehr hässlich. Wandgemälde auch.

Schönes Auto. Zwei Reifen platt. Scheibe eingeschlagen. Verkommt immer mehr. Schade drum!

„A Bierle geht immer… !“

Jeden Morgen wird der Strand gesäubert!

Die einzige Blume weit und breit auf der Reise

Radarblitzer sind auf der ganzen Insel verteilt. Hier gleich zwei. Also uffbasse!

Sch…radler!

Fahrradständer. Einfach und pragmatisch!

Sie lief mir immer hinterher – und ich hatte nichts, um sie zu füttern

Crema catalana. Musste einfach jeden Tag sein. Manchmal auch zwei nacheinander. Dazu zwei, drei Café cortado.

 

 

Hier noch ein paar Bemerkungen

Malle und das Hotel waren okay. Vor allem dafür, dass ich ja bei meiner Suche sofort beim erstbesten Ziel und Hotel zugeschlagen habe. Mit etwas mehr Zeit hätte ich vielleicht noch etwas „besseres“ gefunden, aber wenn man damit anfängt, hört es mit der Sucherei ja gar nicht mehr auf. Und so eine Zeitverschwendung wollte ich mir dieses Mal nicht antun.

Heizung auf Mallorca: Schwieriges Thema! Es gibt z.B. Elektroheizung. Manchmal hat man noch einen alten Vertrag mit dem Stromanbieter und erhält Strom zwischen 14 und 16 Uhr kostenlos. Oder Pellet- und Holzöfen. Oder Wärmepumpe. Oder Klimaanlage, die auch heizen kann. Oder man bekommt einmal in der Woche eine Gasflasche zum Heizen und Kochen. Selten gibt es auch eine Ölheizung wie bei uns. Oder man muss frieren. Ist noch nicht einmal so selten. Also echt schwieriges Thema. Vorm Auswandern dran denken.

Wasser aus der Leitung? Nix trinken!

„Bitte bezahlen“ heißt „La cuenta por pavor“. (Für die, die es nun grad nicht wissen. Hab da mehrere komische Sätze an den Nebentischen gehört.)

 

 

Bonuspaket

Und weil es ja keine blühenden Kirschbäume auf Malle gab, füge ich hier ein Foto aus meinem Ort ein, das ich zuhause eine Woche vor meiner Abreise aufgenommen habe. Japanische Kirschbäume.

 

 

 

 

Ende

 

 

 

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Can Picafort im Internet, eine private Seite auf deutsch:

Can Picafort auf Mallorca

 

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Sokrates: Wenn Du tot bist, weißt Du nicht, dass Du tot bist. Aber für Dein Umfeld ist es schlimm. Und exakt genauso ist es, wenn Du blöd bist. (Siehe auch: Danning-Kruger-Effekt)

 

Im Irak bleiben Bücher auf dem Buchmarkt nachts auf der Straße liegen, weil die Iraker sagen: „Der Leser stiehlt nicht und der Dieb liest nicht.“ Das ist ein wundervolles Beispiel für Vertrauen und Ehrlichkeit.

 

Im Netz gefunden: Viele wissen es gar nicht. Michael Jackson hat ein Patent angemeldet. Im Jahr 1992 wurde bei Bühnenauftritten während der Dangerous World Tour erstmals die „Haken-Vorrichtung“ eingesetzt. Ein Tänzer am anderen Ende der Bühne sorgte dabei für die nötige Ablenkung, sodass Michael und seine Tänzer im abgedunkelten Bereich der Bühne ihre Schuhe ungesehen am Boden fixieren konnten und sie ihre Oberkörper anschließend unnatürlich weit nach vorne lehnen konnten. Patent angemeldet am 29. Juni 1992.

 

Auch grad im Netz gefunden: Hippopotomonstrosesquippedaliophobie. Bedeutet in etwa „Die Angst vor ungeheuerlich großen Flusspferden“. Die Angst vor sehr langen Wörtern. Eigentlich heißt diese Erkrankung wissenschaftlich Sesquippedaliophobie.

 

 

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Alle hier geschilderten Ereignisse beruhen auf wahren Begebenheiten.

Good travelling is easy. You must nur your eyes uffmache un‘ uffbasse.

 

 

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Dieser Reisebericht wurde ohne KI geschrieben.
Nur bei den Fotos hat sie mir ab und zu ein bisschen geholfen.

 

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Und das ganze Gender-Getue geht mir auch gehörig auf den Sack! Gendern ist eine Verarschung durch eine grüne Minigruppe an Vollidioten. Bei sich zuhause spricht von den Deppen bestimmt keiner so. So ein Quatsch! Warum lassen sich die Menschen diesen Bullshit gefallen???

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Mallorca 2024

 

 

 

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Für immer und Dich, mein Schatz!

Rio Reiser, Für immer und Dich

 

Trauern ist einfach. Der Schmerz kommt nämlich ganz von selbst.
Weiterlebenwollen ist schwer. Sehr schwer. So schwer. Unendlich schwer.
Und man ist und bleibt dabei immer alleine.
Egal, wieviel Leute um Dich herum sind
und Dir dummes Zeug erzählen.
Und meine fröhliche Unbekümmertheit ist auch weg.
Für immer. Ein Jahr schon.
Ich bin so traurig, mein Schatz!
IlD!