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Außen Reisebericht, innen viel Spaß.
Ich unterhalte Dich gerne.

Wilfried R. Virmond
The Good, the Bad and the Ugly
And the lovely Girl
If Tomorrow Never Comes *
Bangkok, Saraburi, Ayutthaya, Pattaya
Dezember 2025 / Januar 2026
Teil 1
Reisebericht und Fotokapitel
– Weitere Fotokapitel in Teil 2 –
Letztes Update am 16.03.2026
99,999 % bakterien- und virenfrei
von mir geprüft und zertifiziert
* „If Tomorrow Never Comes“ ist ein Country-Song von Garath Brooks aus dem Jahr 1989, der die Wichtigkeit des Ausdrucks von Liebe und Gefühlen im Hier und Jetzt betont, da die Zukunft ungewiss ist. Also wie bei mir. Der Song wurde mehrmals gecovert, u.a. auch von Ronan Keating.
Inhaltsverzeichnis:
Mitte Dezember 2025. Frankfurt-Flughafen. Bin gut an den Schneebrunsern der Security vorbeigekommen und bin jetzt drin. Da es bei der Bahn zurzeit Probleme wegen einer Großbaustelle gibt, hatte ich umgeswitcht und mir einfach ein Taxi genommen. Einfach ist halt einfach einfacher. Und Sparen kann ich später…
Bei der Bahn ist aktuell zwischendurch ein Stück gesperrt und man muss zurzeit eine Teilstrecke mit dem „SEV – Schienenersatzverkehr“, also mit einem Bus zurücklegen. Und dann jedes Mal mit meinen leichten Klamotten in der Kälte rumstehen – bin ja stets und immer nur mit kleinem Handgepäck unterwegs – und da ist kein Platz für eine etwas wärmere Jacke, zumal sie auf der gesamten Reise nur hinderlich wäre.
Ich reite jetzt gleich – laut eigener verträumter Vorstellung – auf dem Regenbogen direkt ins Paradies. (Ja, ich weiß. Das klingt eher nach Einhorn-Kinder-Fanclub als nach einem halbwegs seriösen Reisebericht. Is‘ auch noch doppelt gemoppelt. Vielleicht sollte ich doch lieber erstmal in den Sonnenuntergang reiten. Oder nur auf dem Regenbogen tanzen bzw. wandern.)
Aba alles egal, nur schnell irgendwohin. Hauptsache weg. Schnell weg! Janz schnell wech!
Mein Ziel: Taka-Tuka-Land, sprich Thailand. Is‘ ja logisch!
Ich brauch dringend Zuneigung. Und was zum Kuscheln. Und Liebe. Viel Liebe. Unverschämt viel Liebe! Dazu Essen, Trinken, Sonne. Meine entsprechenden Sinne und Wünsche sind schon ganz eingeschrumpelt.
‚Sick, sad and lonesome‘. Hab grad den Bluegrass-Song gehört. Passt auf mich und meinen derzeitigen Zustand…
Es ist wieder Sonnenzeit. Unbeschwert und leicht soll und wird es werden. Ick freu mir druff wie Bolle.
Ganz ehrlich: Was Fröhlichkeit und gute Laune betrifft, ist bei mir derzeit ordentlich Luft nach oben. Die letzte Zeit hat mir doch ziemlich viel Energie geraubt, dazu bösartige Depressionen, die doofe Fatigue und die schmerzende Einsamkeit – und der Novemberblues hat seinen weiteren Teil dazu beigetragen. Also: Nix wie abhauen!
Steht ja als Hinweis klein auf jedem Flugticket. „Warnung: Flugreisen nach Thailand können süchtig machen!“
Let the party begin and the pig raus! Hulapalu im Lummerland!
Und vor allem: endlich mal keine dieser albernen Therapiesitzungen mehr! Die helfen ja doch nur einem. Und ich bin das nicht.
Inhaltsverzeichnis:

Tag 1, 15. Dezember 2025, Montag
Take-off FRA Rhein-Main 14:30 Uhr, Ankunft BKK Suvarnabhumi 06:45 Uhr Ortszeit.
Flight Time zehn, elf Stunden. 8.980 Kilometer. Nonstop mit Thai Airways.
Naja, sieht lang aus. Is‘ aber gar nicht mal soo lang. Zum Vergleich dauert ein Flug von San Francisco (SFO) nach Bangkok (BKK) in der Regel über fünfzehn Stunden – wenn nonstop geflogen wird.
Und by the way, eine Brieftaube braucht (bräuchte!) für diesen Flug etwa acht Tage und vier Stunden (196:13 h). Sagt „meine-flugzeit.de“. Also alles relativ…
Ja, okay, mit einem Teleporter ginge es schneller und einfacher, aber der war grad nicht verfügbar.




Tag 2, 16. Dezember 2025, Dienstag
Gestern hab ich noch „Rivers of Babylon“ gehört – vorhin bin ich drüber geflogen.
Dieser Moment, wenn dir klar wird, dass du in Thailand bist.
Jauchzet und frohlocket! Auf, preiset diesen Moment!
Er ist einfach unbezahlbar.
Und absolut cool.
(Wem Zeile 2 bekannt vorkommt: Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium (BWV 248), Kantate I. Wir haben schließlich Weihnachtszeit.)
Sieben Uhr morgens. Bangkok Airport BKK. Im Flughafen-Terminal läuft alles normal und eigentlich besonders ruhig. Business as usual. Ruhe vor dem Sturm. Alles easy.
Spoiler: In ein paar Tagen, so um Silvester rum, wird hier der Bär toben. Chaotische Zustände, unglaublich viele Leute kommen an und fliegen weg. Aber jetzt alles sehr cool und angenehm.
Meine liebe Freundin Meena wartet bereits auf mich – wie immer hat sie wieder im Terminal übernachtet; wie stets auf einer dieser bekannt unbequemen, harten Wartebänke. Dabei hatte ich ihr auch dieses Mal wieder extra geraten, gemütlich zu Hause in Samut Sakhon auszuschlafen und dann morgens ganz entspannt direkt zum Hotel fahren, wo dann ich mal auf sie warten würde. Aber wo bliebe da schließlich der Liebesfaktor? Meena tut einfach alles für mich. Sie will keine einzige Minute mit mir verpassen. Auch wenn das für sie schonmal Schmerzen beinhaltet. Sie ist einfach das, was mir der Arzt verordnen würde.
Danach als allererstes: Kohle tauschen und SIM-Karte besorgen – die erste Zeremonie eines jeden Thailand-Besuchs.
Dieses Mal habe ich entschieden, dass ich erstmal wieder ein paar Tage in Bangkok bleibe. Deshalb nehmen wir uns ein Taxi in die Stadt und zum „Lebua“-Hotel.



Hier wurden 2008 ein paar Szenen von „Hangover 2“ gedreht. An die goldene, monopterosähnliche Kuppel auf der Dachterrasse im Film wird sich wohl noch jeder erinnern.


Internet: … im Hotel Lebua at State Tower, in dessen luxuriösen Restaurant Sirocco mit beeindruckendem Blick über Bangkok damals gefilmt wurde. Sowohl die Dachterrasse des Restaurants als auch die Skybar befinden sich im 64. Stockwerk und sind nur abends ab 18 Uhr zugänglich…
Und hier eine weitere Info zum Lebua aus dem Netz: Das berühmte Hotel in Bangkok wurde als wichtiger, prestigeträchtiger Ort auf das Spielbrett der offiziellen Bangkok-Edition von Monopoly aufgenommen, ähnlich wie die Schlossallee in Deutschland.
Heiß ist es, auch jetzt schon am Morgen. Boah, dagegen die Kälte die letzte Zeit zuhause, ich will mich gar nicht mehr daran erinnern.
Acht Uhr. Unser Zimmer ist noch nicht fertig. Aber das macht nichts – wir sind ja beide geübt im Warten. Meena sowieso.
Meine zweite geliebte Freundin und Fast-Ehefrau, LekLek, kommt auch gerade an und wir begrüßen uns freudestrahlend; sie kam mit einem Taxi von zuhause in Nong Khae direkt zum Hotel. Endlich sind wir drei wieder vereint – ein leicht chaotisches, aber hoffentlich sehr liebenswertes Trio.
Riesen-Überraschung: Mitgekommen ist die bezaubernde kleine Dada (9), Leks aufgeweckte Nichte, die bereits auf einer früheren Reise mit dabei war. Jetzt sind wir plötzlich und unerwartet vier. The happy Four.
Positive Vibes – wie lang hab ich auf die mal wieder gewartet! Egal, jetzt sind sie da und bleiben die nächsten drei Wochen! Mai pen rai! (Alles ist gut/wird gut!)
Inzwischen ist unser Zimmer fertig und unser gesamtes Gepäck ist schon raufgebracht worden. Nice.
Unser Zimmer ist ganz okay. (Balkon auch. Trotz der Panikattacken wegen meiner Höhenangst. – Dabei war der doofe Aufzug schon so eng, viel zu eng für mich, da bekomme ich gerne mal Klaustrophobie-Anfälle. Is‘ aba so und nich‘ zu ändern...)





Nach dem Einrichten und Frischmachen machen wir Vier die Stadt unsicher.

Unser Hotel von unten







Nebenbei lass ich unterwegs die Batterie meiner Armbanduhr tauschen. Könnte ich zuhause auch selbst, aber bei solch niedrigen Preisen erspar ich mir die Mühe.

Temperatur heiß und angenehm, alle Tage wird es jetzt immer über dreißig Grad sein!








Die nächsten drei Fotos: Der Tempel des Goldenen Buddha Wat Paknam.



Mal so nebenbei: Circa 5,5 Tonnen pures Gold. Zurzeit schlappe ca. 790 Millionen Euro wert…



Abends stelle ich so nebenbei fest, dass wir heute mindestens siebenmal TukTuk und einmal mit dem Taxi (vom Flughafen in die Stadt) gefahren sind.
Jetzt wollen wir endlich rauf in die berühmte Rooftop-Bar. Tja – No way! Wir dürfen nicht in den Aufzug! Grund: Dada trägt einfache Sandalen. Genauer gesagt, Crocs. Und die sind da oben offenbar schwerer verpönt als ein Antialkoholiker an der Bar. Strenge Kleiderordnung! Wir werden unten von den Security-Schnullis erst gar nicht in den Lift gelassen. Deshalb entscheiden wir kurzerhand: Die können uns mal! Da die Preise dort oben ohnehin jenseits von Gut und Böse sind, sollen sie ihre überteuerte Plörre doch selber saufen. (Und man muss oben sofort beim Reinkommen schon gleich den ersten Drink bestellen.)
Nebenbei, das Hotel hätte eine komplette General-Überholung dringend notwendig. Die sollten besser erstmal ihren Laden in Ordnung bringen, als sich hier derart bescheuert, uncool und unhöflich anzustellen!
Tag 3 und 4, 17./18. Dezember 2025, Mittwoch + Donnerstag
Ich hab mir zuhause im Vorfeld schon ein paar mögliche Ziele in der Stadt ausgesucht. Außerdem will ich mich irgendwann abends noch mit meiner guten Freundin Sylvia treffen.















Besuch im Katzencafé

Am zweiten Abend haben wir schon sechs von zwölf Punkten auf meiner Bucket List abgehakt.
Überall in der Stadt sieht man schwarz/weißen Trauerflor an großen Gebäuden.
Thailands hochverehrte Königin Sirikit, ist kürzlich mit 93 Jahren verstorben. Im Fernsehen gibt es immer wieder redaktionelle Hinweise zum Tod der Königin. Überall im Land an und vor Regierungsgebäuden ist Trauerflor befestigt. Thailänder trauern jetzt ein Jahr lang; große Musikveranstaltungen und ähnliche Events sollen in dieser Zeit nicht oder nur „schaumgebremst“ durchgeführt werden.
Mit meiner Freundin Sylvia treffen wir uns am dritten Abend in Chinatown zum Abendessen.






Danach noch ein Absacker in einer Rooftop-Bar gegenüber

Tag 5, 19. Dezember 2025, Freitag
Wir checken aus und fahren mit dem Taxi zum Flughafen, um dort unseren Leihwagen zu übernehmen: Dieses Mal ist es ein weißer Peugeot 3008 von Sixt. Das Auto ist noch neu und hat erst 84 Kilometer auf der Uhr.
(Zum Auto mach ich unten noch ein kurzes Extrakapitel.)


Auf der Autobahn fahren wir Richtung Norden. Zuerst besuchen wir ein kleines Wat…


…auf dem Weg zum sehr berühmten Wat Dhammakaya.
Dhammakaya Cetiya (Die Meditationshalle): Ein UFO-ähnliches, kreisförmiges Monument mit einer goldenen Kuppel, verziert mit 300.000 Buddha-Statuen außen auf dem Dach und 700.000 innen, um eine Million zu erreichen.



Ich war hier schonmal, aber die gewaltige Größe der Anlage wollte ich mir unbedingt nochmal anschauen. Man könnte auch Gigantonomie dazu sagen. Ich empfehle, den Tempel bei Gelegenheit mal zu googeln und sich vor allem auch die Fotos mit den Millionen goldener kleiner Buddha-Figuren anzusehen. Echt beeindruckend.
Danach folgt das Wat Phra Phuttha Saeng Tam, das auch an unserm Weg liegt und das ich auch schon öfter besucht habe. Hier hat sich inzwischen nichts geändert, die riesige, silberne Halle ist im Inneren noch immer im Rohbau.

In Saraburi habe ich uns ein einfaches schlichtes Zimmer in einem kleinen Resort für zwei Nächte gebucht. Etwas besseres gab es leider nicht im weiten Umkreis.


Ich habe hier etwas ganz Besonderes geplant: Ich möchte morgen, Samstag, mit dem halbwegs berühmten „Schwimmenden Zug“ fahren.
Der „Schwimmende Zug Rod Fai Loi Nam“ am Pasak Chonlasit Damm bei Lopburi:
Fahrkarten konnte man dafür das ganze Jahr im Voraus im Internet buchen, es ging aber leider nicht von zuhause aus. Ich hatte es mehrmals probiert. Deshalb hat ein Freund Meenas es versucht, aber es gab keine Karten mehr im Bahnhof in Bangkok. Angeblich. Also fahren wir nachmittags zum Bahnhof, um dort die Karten zu kaufen.

Auskunft am Schalter: Nein, nein, so einfach geht das nicht! Wir sollen morgen früh, um sechs Uhr, persönlich am Ticketschalter hier im Bahnhof in Saraburi vorsprechen und die Fahrkarten unter (ganz wichtig!) Vorlage von Pass und Personalausweisen kaufen.
Der Zug soll dann von Bangkok aus um 09:30 Uhr eintreffen und wird uns dann aufnehmen.
Also wieder ins Auto und mit hängenden Ohren und eingeklemmten Schwänzen zurück zum Abendessen.
Tag 6, 20. Dezember 2025, Samstag
Nächster Morgen: Aufstehen um halb sechs. Alles läuft wie geplant. Im Dunkel der Nacht fahren Lek und ich zum nahegelegenen Bahnhof; die andern dürfen liegen bleiben. Wir kaufen die Karten und sausen zurück.



Erfolg! Mann, was war das für eine schwere Geburt. Und jetzt wieder zurück.


Inzwischen ist es wenigstens wieder hell geworden. Im Dunkeln in Thailand Autofahren ist echt die Hölle und nicht empfehlenswert: Sämtliche Autoscheiben, auch die Frontscheibe, sind stets gnadenlos stark getönt, also sehr dunkel, und man sieht nachts draußen kaum noch was. Ich sag immer, es ist, als würde man bei uns nachts mit einer Sonnenbrille rumfahren. Ich will das nicht und musste es doch schon so oft.
Wir frühstücken im Resort und machen uns erneut auf den Weg zum Bahnhof. Parkplatz gibt es, es ist ja schließlich erst Vormittag und Samstag.
Wir warten. Immer mehr Leute kommen. Kommt mir vor wie Gleis 9 dreiviertel nach Hogwarts. Erstaunlich, der Zug ist tatsächlich pünktlich. Wer es nicht (mehr) weiß: Bahnhof Kings Cross. Hogwarts-Express. Harry Potter.



Alle steigen ein und es geht los. Alles wie versprochen. Super! Ein weiteres Highlight dieser Reise erwartet uns. Wie angekündigt ist der Zug voll besetzt.
Nach ein, zwei weiteren Haltestellen ist unser Waggon dann richtig voll, proppenvoll; viele Leute müssen stehen und sich an den Halteschlaufen festhalten. Wir sitzen auf harten Holzbänken in der 3. Klasse. Immerhin. Später gebe ich meinen Sitzplatz einer alten Dame.


Um alle Passagiere im Zaum zu halten, müssen für die Durchsagen und Ankündigungen Megaphone benutzt werden. Und weil die Leute hier ja bekanntlich, hm, „unwissend“ sind, sind die Durchsagen oft sehr lang, gerne auch mal zehn Minuten am Stück. Und laut. Bevor meine Ohren zu bluten beginnen, warte ich nicht noch länger und stopfe sie mir lieber gleich zu.

Anderthalb Stunden später. Wir erreichen den Stausee – und schweben tatsächlich, wie angekündigt, „übers Wasser“. Ja, tatsächlich, wir fahren übers Wasser. Wie versprochen. (Ob sich Jesus damals genauso gut und locker gefühlt hat? Wahrscheinlich…)

Kurz darauf der versprochene Halt: alle raus aus dem Zug.


Nach etwa zwanzig Minuten geht’s wieder zurück. Ich bin frech und unverschämt, und setze mich einfach auf einen freien, gepolsterten Platz in der 2. Klasse – und bleibe dort völlig unbehelligt. Die andern Drei trauen sich das nicht und bleiben lieber in ihrer Holzklasse. Angsthasen.

Vorwärts, wir fahren zurück, nur um eine halbe Stunde später erneut anzuhalten. Alle wieder raus. Kurzer Aufenthalt. Ein kleiner Ort mit Verkaufsständen auf dem Bahnsteig. Die Leute hier müssen ja auch von irgendwas leben.


Unsere Lok hängt derweil den Zug ab und setzt sich über das Nebengleis wieder vorne an die Spitze. Und bald geht es wieder weiter.




Erneuter Halt: Diesmal warten schon zahlreiche Vans auf uns, um uns zu einem Blumenpark bringen: Sunflower Fields, Rai Khun Ramyong. Ein paar niedliche Streicheltiere gibt es auch.
Vor Ort wird man stilecht mit offenen kleinen Bussen und Golfcarts weiter herumchauffiert; danach kann man sich im Restaurant stärken.
Diese Sonnenblumenfelder gibt es hier in der Umgebung übrigens recht häufig.













Nach der Pause fahren wir rüber zum Pa Sak Chonlasit-Staudamm ganz in der Nähe. Wer möchte, wird über den Damm zum Phra Puttaratmanani gekarrt.




Danach retour zum Bahnsteig, noch kurz Warten, Einsteigen und endgültig zurück.




Man glaubt es kaum, auch hier fährt unser Zug pünktlich um 16:30 Uhr ab! War echt cool heute.
Wer sich noch erinnert: Ja, nur ein paar wenige Tage später geschieht hier in der Nähe das schwere Eisenbahnunglück, bei dem ein Zug mit voller Wucht auf einen herabgestürzten Baukran geprallt ist. Viele Tote und Verletzte und zudem Feuer.
Eine Stunde später sind wir (immer noch pünktlich) zurück am Bahnhof von Saraburi, steigen ins Auto und fahren entspannt zurück ins Resort. Und ruhen uns erstmal aus. War doch anstrengend. Dazu die Hitze. Und die vielen Menschen. Wir sind echt geschafft. Aber insgesamt natürlich ein Super-Highlight. Und man kann es halt nur im Dezember und Januar machen. Deshalb hab ich auch das ganze letzte Jahr (2025) drauf gewartet.
Tag 7, 21. Dezember 2025, Sonntag
Morgens machen wir noch ein paar Fotos am Pool…


…und fahren dann in westlicher Richtung rüber nach Ayutthaya.
Ich bin ja ein Trüffelschwein und hab einen ganz besonderen Tempel entdeckt: Wat Tham Krabok.
Ick sach nur: Sensationell!






Lek und Meena haben solch gigantische Buddhafiguren auch noch nicht gesehen. (Sie dürften ja auch einmalig sein.) Aber die beiden wissen immerhin, was hier passiert, nämlich Drogen- und Alkoholrehabilitation.
Wikipedia: …Wat Tham Krabok erlangte weltweite Bekanntheit durch sein 1959 ins Leben gerufenes Rehabilitationsprogramm für Heroin-, Opium- und Alkoholabhängige. Über 100.000 Abhängige haben seitdem das Entgiftungsprogramm durchlaufen. Dieses umfasst buddhistische Meditation, induziertes Erbrechen und die Einnahme eines geheimen Entgiftungstranks aus verschiedenen Kräutern. 1975 wurde Abt Luang Por Chamrun Parnchand für die Rehabilitationsarbeit des Tempels mit dem Ramon-Magsaysay-Preis ausgezeichnet…
Ich bin echt voll geflasht! Schon wieder! Absoluter Wahnsinn! Riesige, nein, monumentale schwarze Buddha-Statuen stehen und sitzen hier rum und sorgen dafür, dass sich dieser Ort sehr mystisch anfühlt. So etwas hab ich noch nie gesehen – und ich hab wirklich schon echt viele Buddhas gesehen. Wunderschön!
Angenehme, gutmütige Strahlen umspielen uns derweil und sorgen für heitere und gute Gefühle.
Neu ist die große Statue des hochverehrten König Bhumibols inmitten einer entsprechend schönen und gepflegten Gartenanlage.

Es gäbe auch noch eine durchaus sehenswerte Höhle weiter oben am Berg, aber die Hitze ist zu groß, die Treppen da rauf schaffen wir (dieses Mal) nicht.
Die Gegend sieht hier auch ganz interessant aus:

Nächster Haltepunkt: Tham Prathun Older Aid Center, ein chinesischer Tempel:



Danach folgt ein weiteres Wat:


Ein paar Leute empfehlen uns einen Besuch in einem besonderen Tempel, hier ganz in der Nähe: Wat Satue Phuttha Sayart. Hier herrscht ein ganz schön lebhafter Auftrieb. Das scheint hier ein ganz besonderer Ort für Thai zu sein.



Danach fahren wir noch ein paar Kilometer weiter nach Ayutthaya. Ein Tempel bietet sich gleich an, besucht zu werden. Wat Chai Watthanaram:





Hier im vorderen Bereich an der Straße gibt es mehrere Fotostudios. Man kann sich traditionelle Kleidung ausleihen und damit rumlaufen – ich hab auch schon ein paar Leute im Gelände gesehen – oder auch nur ein paar Fotos machen lassen. Ich entscheide mich zur zweiten Möglichkeit.


Anschließend buche ich uns ein Zimmer in einem kleinen Resort, in unmittelbarer Nähe zu einer Straße mit vielen Bars und Restaurants; dann muss ich heute Abend nicht noch besoffen mit dem Auto rumfahren.



Tag 8, 22. Dezember 2025, Montag
Ayutthaya am nächsten Morgen. Mannomann, schon eine Woche rum. Wie schnell die Zeit verfliegt! Ich organisiere uns ein TukTuk für den Tag, und wir arbeiten meine kleine Liste weiterer Wats ab.































Dada ist noch nie auf einem Chang (Elefant) geritten. Meena nimmt den zweiten Platz ein.



Die zweite Hälfte der Reise, 23. Dezember 2025 bis 6. Januar 2026
Wir verlassen am Morgen Ayutthaya. Nächster Besichtigungspunkt: Purple Temple Wat Klang Khlong Watthana Ram, noch ganz in der Nähe. Und damit hab ich ein weiteres Highlight unserer Reise erwischt! Der Tempel ist schön, so schön, so unglaublich schön! Wieder etwas ganz Besonderes, wenngleich der Bot, die Gebetshalle, noch nicht ganz fertig ist.
Der Bot, auch Ubosot genannt, ist das heiligste Gebäude innerhalb eines Wats, einer buddhistischen Tempelanlage in Thailand.







Hab ich so schön noch nicht gesehen. Echt cool. Sauschweinecool! Hm, nein, sorry, ich entschuldige mich für die falsche Wortwahl: wunderschön! Wir sind wieder alle vier begeistert. Aber sowas von!
Internet: Die Purpur-Farbe hebt den Tempel von anderen buddhistischen Stätten ab und soll ein Gefühl von Ruhe und geistiger Stabilität hervorrufen. Lila gilt in der buddhistischen Symbolik als Farbe der Meditation und Weisheit, was die spirituelle Botschaft des Tempels unterstreicht.
*****
Und damit ist der reisekulturelle Abschnitt dieses Trips erfolgreich abgeschlossen. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Ham wer ja mal so gelernt. Und der lockere Teil der Reise beginnt jetzt!
Ursprünglich hatte ich geplant, endlich wieder mal nach Nong Khai im Norden und dann am Mekong entlang runter nach Süden zu fahren. Wie schon so oft. Geht aber erneut nicht. Diesmal sind es die erbitterten Kämpfe an der kambodschanischen Grenze. Das Fernsehen ist voll damit. 24 Stunden, rund um die Uhr. Es geht wohl hauptsächlich um einen Tempel, den beide Länder für sich beanspruchen. Im TV sieht man jeden Tag auf allen Kanälen Kriegsberichterstattung, Tote und Verletzte, weinende Menschen, Särge, Angst und Schrecken, Panzer, Bombenkrater, zerstörte Häuser und Autos, Drohnenangriffe, MGs und MPs, Bodenminen, Granaten – es ist fürchterlich. Und die Kämpfe hören trotz ständiger Friedens-Konferenzen nicht auf; Kambodscha fängt offenbar immer wieder an. Viele Menschen mussten evakuiert werden. Und das Schlimmste daran: Aus wirtschaftlicher Sicht macht dieser Konflikt für keins der beiden Länder irgendwie Sinn.
Und dazu der Widerspruch um uns herum: Jubel, Trubel, Heiterkeit. Hier ist vom Krieg nichts zu bemerken. Irgendwie merkwürdig – man darf halt nicht daran denken. Alles Mitleid und Unverständnis sofort verdrängen!
Also doch wieder Strandurlaub. Jetzt wird nur noch gefressen, gesoffen und Spaß gehabt! (Sorry für das „gesoffen“. Is‘ nur Spaß.) Wir wollen einfach nur faul am Strand im Schatten liegen, alle möglichen Verkäufer kommen vorbei und bringen (meist) leckere Sachen vorbei. Und abends dann halt ein bisschen „High Life“ in der einen oder anderen Bar, wo es nicht ganz so laut ist.
Zu diesem Behufe machen wir uns auf dem schnellsten Weg nach Pattaya. Hm, „schnell nach Pattaya“ ist ein Widerspruch und geht gar nicht. Nie! Autobahn: Ätzend! Der Motorway Bangkok – Pattaya ist echt schlimm. Immer. Jedes Mal. In beiden Richtungen vier- und sechsspurig, aber enorm viel Verkehr. Und die Leute fahren ja wie die Hasen, links, rechts, Mitte, wo und wie sie grad wollen. Wie soll man da ordentlich vorankommen? (Nebenbei: „Pattaya“ soll „Südwestwind“ bedeuten. Profis nennen es im Übrigen „Das Seebad“.)
Fun fact: Die thailändischen Autobahnen kosten traditionell über den Jahreswechsel nichts, alle Schranken an den Mautstationen sind nach oben gerichtet. Auch an ein paar weiteren Feiertagen im Jahr (Königs-Geburtstag und ein paar Buddha-Feiertage) ist das so. Echt cool.


Pattaya. Endlich sind wir da; alles unterwegs ist gutgegangen. Wir beziehen gleich unser Zimmer im Holiday Inn:










Kurz darauf chillen wir schon im Schatten am Strand. Ich freue mich auf ein paar stille Tage in Clichy, nein, im Seebad. Geruhsam, aber doch mit viel Freude(n).




In den nächsten Tagen machen wir die Stadt unsicher:



Es gibt ein neues Riesenrad – und es ist auch in Betrieb:





Feuerwerk gibt’s auch, dabei ist es noch ein paar Tage bis Silvester:


Dada wird nach ein paar Tagen von ihrer Mutter und ein paar Freundinnen abends abgeholt; sie muss/soll leider zurück in die Schule. Ja, schade, ich hab mich so sehr an die süße Kleine gewöhnt.
Im Radio höre ich von zuhause immer wieder von Eisregen, eisigen Temperaturen, eiskaltem Wind, Eis und Schnee, Glatteis. Hier dagegen ist es heiß, sehr heiß, zu heiß. Und Eis gibt es hier nur zum Lecken. Im Schatten unter den Sonnenschirmen geht es ja, dann weht eine leichte Brise, aber manchmal weht sie auch nicht, dann schwitze ich sofort wie sau.
Is‘ aba auch langweilig, immer nur heiß und Sonne. Zuhause ham’s die Leute schön kühl. Zuhause Einfrierrisiko, hier Schwitzgefahr. Ich frag mich immer, wann bei uns zuhause die Klimaerwärmung ankommt. – Ironie-Modus aus.
Wie erhofft, werden dauernd leckere Sachen zum Essen und Trinken vorbeigebracht; z.B. Garnelen. (Die waren heute Nacht noch im Meer.) Anderes Seafood. Eis, dieselben Sorten wie bei uns. Auch Magnum Classic; genau wie bei uns und überall. Obst, geschält. Maiskolben, gebuttert und warm. Eier, gekocht; mit Salztütchen. Man kann sich alles direkt in den Mund schieben. Fast wie im Schlaraffenland. Nur, dass man es hier bezahlen muss. Kost‘ aber nich‘ viel. Und gegenüber natürlich gleich ein 7-Eleven, wo man sich alles andere holen kann, z.B. geeister Kaffee, heiße Sandwichs, Toblerone, Lindt, Haribo, Ritter Sport, Kartoffelchips…
Thailand tut einfach gut. Thailand lässt sich genießen. Thailand ist super.
Die Russen sind noch immer da. Oft junge, kriegstüchtige Russen. Sie sind schrecklich. Chinesen sind etwas weniger geworden. Deutsche auch irgendwie weniger. Obwohl grad Hochsaison läuft.
Nicht so angenehm: Entschuldigung, fette alte Weiber, oft Russinnen, in winzigen Bikinis und manchmal pervers knappen Bikini-Höschen. Da kriegt man Augenkrebs. Schnell weggucken!!
Noch schlimmer sind nur noch die alten Männer mit leeren Hängetitten und fetten Schmerbäuchen, oft wahrscheinlich Deutsche, aber in diese Gruppe falle ich ja auch ein ganz kleines bisschen; da fühle ich mich dann auf einmal gar nicht mehr so dickbäuchig. (Kennt man ja: Unter den Blinden ist der Einäugige König.) Und Hängetitten kriege ich wohl auch nicht mehr. Und: Ich bedecke meinen nackten Bauch wenigstens züchtig mit einem Handtuch.
Heiligabend kommt und geht; außer der Weihnachtsdekoration in den Hotels und Malls – und den vielen Menschen überall – merkt man eigentlich kaum was davon. (Ist mir natürlich recht.)
Ab und zu fliege ich zum Mond. Mit Hilfe eines schwachen Joints. Offiziell schwach, praktisch also „NASA-Qualität“. Manchmal höre ich dabei sogar meine eigene Stimme – akustisch. Nicht nur im Kopf wie sonst. Richtig mit Hall. Hab mal gehört: „Wer einen Joint raucht, tut nix Gefährliches.“ Stimmt vermutlich. Außer, man denkt plötzlich, man sei ein Hörbuch. Ich frage mich „bin ich jetzt total banane?“.


Der letzte war allerdings nicht gut. Oder ich hab was falsch gemacht. Jedenfalls war ich danach total abgeturnt, also lass ich’s dann letztlich wieder. Vermutlich bis zum nächsten definitiv ganz kleinen – auf der nächsten Reise.
Fällt mir in diesem Zusammenhang grad ein: Wolfgang Trepper: „Nutten, Koks und Erdbeeren. Beides muss sein, Scheiß auf die Erdbeeren“. Und wandle es für mich um, in „Frauen, Gras und Erdbeeren“. Sorry für diese Blitzerinnerung.
Ein paar Tage später ziehen wir um ins Centre Point Space. Schönes Hotel, alles (nicht unerwartet) spacemäßig, ungewöhnlich und durchaus interessant.

Unsere Aussicht:



Hier im Badezimmer habe ich die beste Dusche meines Lebens. Sehr groß und Wasser in jeder Menge. Hab ich so noch nie erlebt. Und die berühmte Japanische Toilette mit einem durchgehend beheizten Klositz, der auch noch anatomisch besonders gut designt ist. Warme Popodusche. Automatische Klo-Spülung. Man möchte gar nicht mehr aufstehen. Fehlt nur noch ein Fernseher hier im Bad. Und was zum Knabbern. Also sehr komfortabel. Ich will gar nicht erst ausrechnen, was das hier alles an Strom und Wasser kostet, aufs gesamte Hotel mit hunderten Zimmern hochgerechnet. Die Kloschüssel hat sogar auch noch die richtige Höhe, sonst sind die fast immer zu niedrig.

Im Badezimmerspiegel wird die Außentemperatur und das erwartete Wetter angezeigt. Da kann man sich schonmal besser für den Tag einrichten.

Noch was: Die Minibar wird jeden Tag mit allem Drum und Dran aufgefüllt. Kostenlos natürlich, logisch. Im Bad werden die Pflegeprodukte gleichfalls täglich erneuert. Sooo muss das sein…
Alles zusammen also nicht schlecht. Hier fühlen wir uns ganz wohl.
Einziger negativer Punkt hier: Das Frühstück. Es ist uns hier zu laut, ähm, die Leute beim Frühstück. Fast alles Japaner mit unzähligen Kindern, Babys, Kleinkinder, normale Kinder, oft in Schlafanzügen. Dazu ständig und aus allen Richtungen über den Boden kratzende Stühle. Einsame Wölfe heulen, hin und hergeschobene Stühle kratzen. (Ich frage mich, warum die da nix dagegen tun.) Und alles vom Buffet, wirklich alles, nur lauwarm.
Aber Halt, Stopp, noch ein Negativum gibt es: Im Gym ganz oben werde ich des Laufbands verwiesen! Weil ich meine in Thailand unbedingt notwendigen Schlappen anhabe. Auf dem Laufband sind feste Sportschuhe vorgeschrieben! Ohne Schuhe darf ich auch nicht. Ha ha ha! Das Mädchen schaut mich mit ihren Rehaugen bedauernd an, man kann ihr gar nicht wirklich böse sein. – Alles Verbotene wird in Thailand gemacht, kein Hahn kräht danach, im Panzer darf man sogar ohne Schuhe rummachen, einfach alles, aber ich darf hier mit Sandalen nicht aufs Scheiß-Laufband…

Silvester 2025. Die Stadt ist voll. Sämtliche Songthaews (Taxis) brechend voll, keins hält für uns an, niemand nimmt uns mit. Die Beachroad ist wie immer gesperrt. Riesen-Auftrieb. Fernsehsender und Handyfirmen haben groß aufgebaut. Dazu hunderte Essensstände. Der Strand voller Menschen – Essen, Trinken und Warten aufs Feuerwerk.
Man kommt kaum rein in die Stadt, geschweige denn später raus. Dicker Verkehr und alles voller Menschen. Restaurants? Schwierig. Nur mit großer Mühe kriegen wir alles hin, zurück müssen wir laufen. Wir flüchten. Sind aber auch nur zehn Minuten. Um halb elf sind wir wieder im Zimmer.
Viel besser hier oben als da unten bei den Erdlingen im Gedränge. Mit allem, was man braucht: Chips, Käse, Bierchen, Sekt. Dazu ein paar gekaufte Plastikbeutel mit Leckereien von den Ständen…
Das Feuerwerk ist wie immer ganz schön, aber möglicherweise etwas kürzer als letztes Jahr 2024/25. „Happy New Year“ oder „Ein gutes neues Jahr“ heißt in Thailand „Sawadee Pi Mai“.

Ab 2. Januar sind die meisten Leute wieder weg und die Lage normalisiert sich endlich. Der Verkehr auch.
In den Nachrichten: Ein 25-jähriger Russe ist tödlich mit dem Motorrad verunglückt. Er war zu schnell, viel zu schnell. Sorry, aber da hab ich wenig Mitleid, es sind viel zu viele von ihnen hier. Früher ham wer gesagt, „Jeder tote Lehrer ist ein guter Lehrer“, heute sag ich „Jeder tote Russe…“ Nochmal sorry.
Nach elf Tagen ziehen wir erneut um. Ins Meliá. Auch ganz schön, aber ich vermisse „unser“ Badezimmer. Der Klositz ist wieder normal, also ungewärmt.

Man wird sogar die hundert Meter vom Parkplatz zum Hoteleingang kutschiert…


Sehr selten, dass es mal was zum Spielen auf dem Hotelzimmer gibt:







Eine Andachtsstelle gegenüber unseres Hotels. (Die Elefanten sind nicht echt.)
Irgendwann, sonntags, machen wir dann mit dem Auto doch noch einen kleinen Ausflug in die Umgebung, um ein paar besondere Tempel zu besuchen:













Direkt anschließend noch ein kurzer Besuch am Weißen Tempel. Leider größtenteils noch Baustelle, aber man kann schon die zukünftige Pracht erkennen.
(Weiße Tempel sind eher selten in Thailand. Dieser hier ist wahrscheinlich erst der siebte, achte weiße Tempel, den ich besuche. Dagegen gibt es viele tausend „normale“ Tempel.)








Dann noch ein weiteres Wat:




Und einen Tag verbringen wir im nahegelegenen Jomtien am Strand. Überall werden wir jetzt wieder von den Strandliegen-Vermietern angequatscht; die letzten Tage ham se uns noch nicht mal mi’m Arsch angeguckt. Auch hier sind wir von Russen umzingelt.



Schade, der Countdown für den „Relaunch“ beginnt langsam.
Tag 22, 7. Januar 2026, Mittwoch
Tja, und was soll ich sagen, auch dieser Urlaub ist plötzlich und völlig unerwartet zu Ende. Wir packen unsere Siebensachen, sehen uns noch die morgendliche Folge unserer Lieblingsserie auf Channel 27 an, („Gangaa“), besteigen unseren Peugeot und sausen zurück, gleicher Weg wie auf dem Herweg, bis kurz vor Saraburi, Nong Khae. Hier kaufe ich noch schnell einen Kühlschrank und eine Waschmaschine für Lek, die auch gleich geliefert werden. Eine Couchgarnitur muss auch noch erneuert werden, die kommt aber erst in ein paar Tagen. (Ist aber alles nicht so teuer.)


Kurzes Umpacken, die meisten Klamotten bleiben ja hier, Abschied von Lek und mit Meena schnurstracks zum Airport. Schade, heute muss man wieder Toll auf dem Motorway bezahlen. Alles wie immer. Same procedure as every year.
Auto zurückgeben, alles okay. 1.220 Kilometer zurückgelegt. Ja, wenig. Angezeigter Verbrauch 8,1 l/100 km, also wie mein Mazda zuhause. Alles ohne Probleme und vor allem keine Kontakte zur „Grünen Partei“ aufgenommen. (Ja, okay, eigentlich ham se ja braune Uniformen und silberne Autos.)
Ein Fahrer bringt uns beide zum Terminal. Hier ist alles ruhig, wie gewohnt. Das sah vor ein paar Tagen noch ganz anders aus.


Abschied von Meena; sie ist nach zwei Stunden zuhause, ich warte noch etwas mehr und bin dann auch, etwas verspätet, um 00:15 Uhr in der Luft.



Mein Flug ist wie immer einwandfrei. Ich habe unterwegs etwas Sorge, ob das vorhin im Radio berichtete Schneechaos zu Hause noch anhält. In den Niederlanden sollen heute Flughäfen wegen Schneechaos‘ geschlossen worden sein; viele Flüge wurden sogar umgeleitet. Ich hab Sorgen, was mich da in Frankfurt erwartet. (Spoiler: Tut es nicht.)
Landung in FRA fast pünktlich gegen halb sieben. Von Schnee nix zu sehen.
Meine Rückfahrt mit dem Zug soll genauso umständlich sein wie schon auf dem Hinweg. Ja, Bahnfahren gerät immer mehr zu Abenteuerreisen. Menschen, die mit der Bahn unterwegs sind, stehen ständig vor einer harten Bewährungs-Probe.
So hatte ich mich eigentlich eingerichtet. Aber ich werfe kurzentschlossen alles über den Haufen und nehme wieder ein Taxi nachhause. Man muss einfach auch mal großzügig denken! Sparen is‘ blöd! Deshalb bin ich auch schon um acht Uhr zurück; mindestens anderthalb Stunden eher als mit dem doofen Zug. Und ich musste nicht mit meiner leichten Kleidung mehrmals auf eiskalten Bahnhöfen rumstehen und auf den nächsten Zug/Bus warten.

Jetzt bin ich wieder zurück in der Kälte Deutschlands. Aber dafür ist auch endlich Schluss mit thailändischem Fernsehen. Das Paradies ist halt auch nicht mehr das, was es mal war. Ja, stimmt, eigentlich einziger Wermutstropfen: TV in TH.
Alles gutgegangen, alles superschön, alles cool. Dopamin wurde auch mal wieder reichlich ausgeschüttet.
Im Haus auch alles gut, die Hunde freuen sich, ich auch, die Haus-, Blumen- und Hundesitterin auch; sie wird dankend entlassen.
Dank nach oben.
In ein paar Tagen werde ich wieder meinen Kaktus umarmen.
Und damit Endo Flanello.
Reisebericht Ende.

Link zum Teil 2 mit den weiteren Fotokapiteln: click
In immerwährender Liebe für Irmgard
Inhaltsverzeichnis:


Kürzlich war ich in Nuits-Saint-Georges in der Bourgogne. Logisch, dass ich ihn mir jetzt hier im Flieger auch auswähle…


Unser Taxi in die Stadt braucht frisches Gas. (Nein! Kein Gras!) GAS! LNG!




Unser Hotel




Ja stimmt! Dagegen sind unsere nur armselige Bruchbuden. Beneidenswert.














Ferrari 296 GTS





































Hier in der Nähe wird ein paar Tage später ein Baukran auf die alte Eisenbahnstrecke stürzen. Ein Regionalzug wird deshalb verunglücken. Viele Menschen werden sterben und ein paar Waggons werden brennen.































„He Alter, ich bin ein verzauberter Prinz. Hol mich hier raus und Du hast drei Wünsche frei!“

















































































































Als ich ihn am Nebentisch sah, musste ich sofort an E.O.Plauen, Vater und Sohn, denken:

😆 😆 😆 😆 😆




Das gehört so! Alle Motorbikes ordentlich geparkt. Nix kreuz und quer…






Finde den Fehler! (Wer es nicht gleich sieht: „PATTAYA“ ist falsch geschrieben.)





















Ja, auch ein Rolls wird mal abgeschleppt, wenn er falsch parkt. Da kann er so goldig sein, wie er will…




























































Inhaltsverzeichnis:
Das Auto war neu. Die Übernahme lief einfach ab, allerdings muss man erst im Flughafen am Sixt-Schalter erscheinen und wird dann mit einem kleinen Bus zur eigentlichen, nahegelegenen Station gefahren. Unser Auto stand bereit. Hier meine Erfahrung mit dem Peugeot:
Überschrift „Irgendwie hatten sich die Konstrukteure offenbar vorgenommen, ihre Kunden zu ärgern – ohne dass diese sich beschweren können.“ Und es ist ihnen gelungen!
Außer einem Tempomat gab es nichts Besonderes. Nix.
Wählhebel war etwas umständlich zu bedienen. Da konnte ich mich irgendwie nicht dran gewöhnen – und ich hatte viele, sehr viele Leihwagen in der letzten Zeit.
Das Handy ließ sich zwar verbinden, aber nur mit der Musik. Navi vom Handy auf den Bildschirm ging nicht, weder über Bluetooth noch übers Kabel. Das hätte ich kostenpflichtig dazubuchen müssen. Nach jedem Zündungseinschalten musste ich den MP3-Player umständlich neu starten.
Die Rückfahrkamera ganz schlecht, grottenschlecht, unter aller Sau, kaum was erkennbar. Frontkamera keine. Braucht man auch nicht unbedingt.
Verkehrszeichenerkennung meistens mangelhaft, das lag aber vielleicht auch an der thailändischen Beschilderung bzw. Nichtbeschilderung.
Und dann noch: Die untere Hälfte des silbernen Rahmens um das Hauptdisplay spiegelte sich ständig in der Scheibe und störte heftig!
Auf jeden Fall weiß ich jetzt noch mehr, was ich an meinem Mazda zuhause habe…
Inhaltsverzeichnis:
Wer drei Wochen Fernsehen in Thailand ertragen hat bzw. über sich hat ergehen lassen müssen, weiß deutsches Fernsehen wieder etwas mehr zu schätzen. Der Krieg ist allgegenwärtig in den Nachrichten, 24 Stunden, dazwischen die Werbung. Das ist schon sehr schlimm. Dann immer wieder dieselben aktuellen Kurzszenen von Kleinstunfällen, oft verpixelt, oft auch andere unglaublich unwichtige Begebenheiten, z.B. Politiker und Würdenträger, die die Eier bzw. Muschis mit einem weichen Pinsel gestreichelt bekommen (müssen), alles nervig, langweilig oder sowas von unwichtig. Wichtige (Welt-)Nachrichten gibt es so gut wie gar nicht auf den üblichen Kanälen. Aber das gehört wahrscheinlich dazu, um meine Sünden auszugleichen und damit sie mir vergeben werden.
Ich bin gerne mit meinen beiden Freundinnen zusammen. „Zeitdilatation“: Je näher man einer Masse ist, desto langsamer vergeht die Zeit aus Sicht eines ruhenden Beobachters. Oder so ähnlich.
Temperatur war immer über 30 Grad, oft bis 35 Grad und drüber, obwohl gerade Winter ist. Zuhause dagegen nur Kälte, Eis, Schnee und Sturm. Tja, und nochmal Glück gehabt: Kaum war ich zuhause, zog in Thailand eine Kaltfront übers Land. Die nächtlichen Temperaturen fielen teilweise bis auf 20 Grad, tagsüber auch kühl, „nur noch 26/27 Grad“.
Eintrag im Tagebuch: Ich glaub, ich hab jetzt wieder sechs Armbanduhren meiner Lieblingsmarke gekauft. Ich muss damit aufhören! Unbedingt und sofort!
Du kriegst in Bangkok alles, nur kaum noch Sauerstoff. Wahrscheinlich kommen die Abgase hinten am Auto sauberer raus, als sie vorne reingesaugt werden.
Die Grammatik der Thailändischen Sprache ist in mancher Hinsicht einfacher als die vieler westlichen Sprachen, da sie keinen Plural, keine Konjugationen, keine Deklinationen, keine Zeitformen und keine Artikel kennt. Dafür sind die Uhrzeiten ziemlich kompliziert. Dazu die Wochentage: alle einfach – bis auf den Donnerstag, der fast einen ganzen Satz als Namen besitzt. Und viele Wörter haben fünf, sechs, sieben verschiedene Bedeutungen und klingen doch ziemlich ähnlich. Da brauchst du echt scharfe Ohren.
Grad im Netz gelesen: The New York Times just released their prestigious „52 Places to Go“ list, and Bangkok has landed the #3 spot globally!
Inhaltsverzeichnis:
Unsere Erde ist nur einer von 3,2 Billionen Planeten unserer Galaxis.
Die Sonne ist nur eine von etwa 200 Milliarden Sternen in unserer Galaxis, der Milchstraße.
Und die Milchstraße ist nur eine von rund zwei Billionen Galaxien im beobachtbaren Universum.
Und es gibt ja auch noch ein paar weitere Parallel-Universen.
Und dann soll es ja noch das Multiversum mit unendlich vielen Universen geben.
Apropos Universum: In der US-Stadt Tulsa, Oklahoma, befindet sich tatsächlich das „Center of the Universe“, das Zentrum unseres Universums. Einfach mal googeln.
Und weil es mir in diesem Zusammenhang grad einfällt: In der Schwerelosigkeit des Alls ist die Flamme einer Kerze rund und blau.
Und noch was: Habe heute im Supermarkt einen Beutel mit Salat gesehen. Aufdruck: „Vegan“. Ich bin sicher, wir sind verloren!!
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Der Flughafen Suvarnabhumi BKK…
…verfügt zwar nicht über Schmetterlingsgärten oder Roboter-Gepäckabfertiger, ist aber mittlerweile der Flughafen mit der weltweit besten Anbindung an Fluggesellschaften.
Bangkok Suvarnabhumi führt die globale Rangliste der Flughäfen mit der weltweit besten Anbindung an Fluggesellschaften an.
Der Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok hat sich laut aktuellen Daten von Brilliant Maps und FlightConnections (Stand: April 2025) den ersten Platz als Flughafen mit den meisten Fluggesellschaften weltweit gesichert und damit große internationale Drehkreuze wie Paris Charles de Gaulle CDG und den Dubai International Airport DXB deutlich abgehängt.
Der Flughafen in Bangkok beherbergt derzeit 113 Fluggesellschaften, die Flüge zu 151 Zielen in 47 Ländern anbieten, mit einem jährlichen Passagieraufkommen von circa 52 Millionen und rund 500 täglichen Flügen.
(Quelle: Internet)
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Thailand ist super.
Ich weiß jetzt alles und noch viel mehr.
Frag dein Reisebüro, deinen Reiseleiter – oder mich.
Und hier meine letzte Erkenntnis: Ich muss nicht alles verstehen…
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Für Irmgard und Hannelore und Teddy und Bärli und Toffi
In immerwährender Liebe
♥
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Alle hier geschilderten Ereignisse beruhen auf wahren Begebenheiten.
Good travelling is easy. You must nur your eyes uffmache un‘ uffbasse.
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Meine Reiseberichte sind für die Ansicht mit PC, Laptop, Notebook, Tablet erstellt und optimiert. Deshalb präferiere ich auch eher die waagerechte Ausrichtung der Fotos. Betrachtung mit Handy ist möglich, kann aber leider nicht optimal ausfallen. Ich bitte um Verständnis.
Text und Fotos sind grundsätzlich nur zum privaten Gebrauch bestimmt! Jegliche kommerzielle Nutzung, Vervielfältigung oder Veröffentlichung einschließlich der Speicherung auf elektronischen oder sonstigen Datenträgern ist ausdrücklich untersagt und nur mit meiner schriftlichen Zustimmung gestattet.
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Ich bitte um Verständnis, ich bin alt und oldschool und verwende deshalb manchmal noch die alte Rechtschreibung. Oder meine eigene.
Gendern find ich doof! Ich bin dafür, dass wir dagegen sind!
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> Thailand 39 <
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Fotos + Text: Wilfried R. Virmond
Wenige Fotos hab ich teilweise mit Hilfe der KI veredelt
Ich habe meine Website mit WordPress erstellt – einem Programm, das mich unzählige Male zur Verzweiflung und oft beinahe zur Weißglut gebracht hat. Und bringt. Es scheint fast so, als ob die das dort absichtlich machen, nur um ihre Nutzer zu quälen! Aus langjähriger Erfahrung kann ich euch nur den Rat geben: Wenn ihr eure eigene Website erstellen wollt und keine Nerds seid, sucht euch lieber ein anderes Programm aus!
Oder ich bin einfach nur zu alt. – Oder zu dumm. Bin ja nicht blöd.
„The world is full of idiots and I’m the most stupid.“ Das zeigt mir das Programm für diese Website. Jeden Tag.

Meine gute Fee.
Du bist nicht mehr da.
Zusammen waren wir eins.
Warum Du und nicht ich???
Das Licht in mir ist für immer erloschen.
Danke für Deine immerwährende sanftmütige und liebevolle Güte.
Om Mani Padme Hum.