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Wilfried R. Virmond
März 2026
Letztes Update am 04.04.2026
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geprüft und zertifiziert

Inhaltsverzeichnis:
Sonntag, 29. März 2026
Unser Winter war mal wieder lang und kalt. Trotz der allseits bekannten Klimaerwärmung ist wie jedes Jahr unsere Magnolie verfroren. Aber egal, jetzt ist ja trotzdem endlich wieder Frühling und es geht wieder auf Reisen. Nach Berlin. Mit dem Bus. Wie schon im Oktober letztes Jahr.
Wir starten gegen acht Uhr morgens in Idar-Oberstein. Die Zeitumstellung in der Nacht hab ich gut überstanden, aber die Stunde fehlt einem halt. Das Navi sagt 673 Kilometer, Ankunft 15:30 Uhr.



Und wie letztes Mal sind auch wieder meine beiden besten Freunde Manni und Elfi mit dabei. Der Besucherdienst des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung (BPA) hat eingeladen.
„Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben die Möglichkeit, politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus ihrem Wahlkreis nach Berlin einzuladen. Finanziert werden die Informationsfahrten durch das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.“ Im Bundeshaushalt sind jährlich etwa 30 Millionen Euro (2022) für diese Fahrten eingeplant.
(Ja, stimmt, finde ich persönlich auch, was für eine Verschwendung – aber wenn’s angeboten wird…)
Unsere Autobahn ist frei; wir sind sechsunddreißig Fahrgäste plus Busfahrer Stefan. (Alle Namen wurden redaktionell geändert.)
Wetter ganz okay, oft sonnig, mittags werden es neun Grad. Unsere Fahrt ist absolut staufrei, es ist aber auch Sonntag, also nur wenige Lkw unterwegs.
Gegen 17 Uhr erreichen wir ganz entspannt Berlin …

… und dort unser Restaurant in Lichtenberg. Es gibt jetzt schon Abendessen. Unsere Reiseführerin Dodo wartet bereits auf uns am Restaurant. Leckere Makkaroni.


Dodo führt uns dann später zum Hotel ganz in der Nähe an der Landsberger Allee.



Aussicht aus meinem Zimmer ist ganz okay. Ein paar andere Mitfahrer berichten später von einem eher langweiligen Ausblick in den Innenhof.


Das Hotel möchte ein „Vier-Sterne-Superior-Haus“ sein. Die Lobby ist weitläufig, aber unangenehm abweisend und kühl. Ich muss mein Zimmer sofort beim Einchecken bezahlen. Wo gibt’s denn sowas?! Hab ich ja noch nie erlebt! Und dann der Oberhammer: Der Zimmerservice, also Zimmer reinigen, Handtuchwechsel und Bett machen, muss bis 15 Uhr am Vortag bestellt werden. Wow! Ist das hier ’ne Absteige oder ein Luxushotel? Was ist, wenn man erst abends eincheckt?? Okay, dann muss man seine Betten halt selbst machen…

Der Umwelt zuliebe?! So ’ne Frechheit. Nein, „Wir machen das, um noch mehr Geld an unseren Gästen zu verdienen!!“
Abschluss in der Rooftop-Bar mit wundervollem Ausblick – aber sehr umständlicher und langwieriger Bedienung. Meine Bloody Mary ist unterirdisch schlecht. Auf einen zweiten Drink verzichten wir notgedrungen.




Montag, 30. März 2026
Um neun Uhr geht’s los. Zum „Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt“ in Berlin-Mitte. Die Stadt macht es uns etwa schwer. Nicht nur die unfassbar vielen Baustellen, nein, gestern war der „Berliner Halbmarathon“, und es stehen noch überall Absperrungen rum. Aber, viel schlimmer, heute besucht der syrische „Übergangs“-Präsident Berlin.
(Ich nenn seinen Namen absichtlich nicht, es ist ein Graus, nein, er ist ein Graus, und man hört und liest sehr viel Negativa über ihn und Merz. Ich kenne ja Syrien und hab/hatte dort ein paar gute Bekannte.)
Entsprechend viel Polizei ist unterwegs und die machen es Stefan und Dodo bzw. unserm Bus etwas schwierig „durchzukommen“.
Der Besuch im BMFTR fällt wie erwartet aus. Logisch, erstmal extrem langwierige und umständliche Sicherheitskontrolle, halt wie sämtliche Besucherkontrollen vor Bundesbehörden.






Wir bestaunen ein paar „Kunstobjekte“ und die Geldverschwendung dafür. Kopfschüttel…

Winzigkleine Wassertröpchen werden in die Luft über dem Geländer gepustet…
(Naja, okay, dieses „Kunstobjekt“ ist ja noch ganz schön anzuschauen.)


Sternbilder im Spiegel…

Ein Roboter, der mit Kreide Zeichnungen erstellt. Er darf nur nachts arbeiten, weil das Gekratze zu laut ist. Ja! Das ist ein Kunstobjekt!

Aber ein „Kunstobjekt“ macht mich ganz besonders, nein, extrem sprachlos:

Schwer zu erkennen. Text auf der Scheibe vor der Cafeteria: „Warum wissen wir nicht alles?“
Und so ein Quatsch ist Kunst und hat richtig viel Geld gekostet!
Naja, okay, der „Künstler“ hat auf jeden Fall alles richtig gemacht.
Danach das Informationsgespräch. Fotos nicht erlaubt.
Inzwischen fährt zufällig die Kolonne mit dem „Präsidenten“ vorbei:
Es folgt die versprochene „Stadtrundfahrt durch die Bundeshauptstadt – an politischen Gesichtspunkten orientiert – Teil 1 (ca. 1,5 Stunden)“. Allenthalben sieht man Demonstranten und Polizeibullen.






Historischer Verkehrsturm: In der Mitte ist eine Replik der ersten deutschen Verkehrsampel von 1924, die damals den Verkehr auf dem verkehrsreichsten Platz Europas regelte. Oben stand ein Polizist drin.
Da wir jetzt alle Hunger haben, kommt unser Mittagessen im „Restaurant Lebenswelten im Humboldtforum“ gerade recht. Es gibt Königsberger Klopse, die ich „eigentlich sehr gerne esse“. (Okay, ich weiß, ich soll nicht so viel meckern.) Danach individueller Rundgang durchs weitläufige Humboldt Forum mit vielen Ausstellungen:











Anschließend Weiterfahrt zum Reichstag:






Trotz des üblichen Sicherheitschecks ist dies hier mein/unser Highlight der Reise:

















Ausblick und der Mond am Himmel – nicht schlecht.
Dienstag, 31. März 2026
10 Uhr, Start zum Zweiten Teil unserer Stadtrundfahrt.
(Ich kenn ja vieles in Berlin, erkenne aber immer wieder viel Neues auf diesen Stadtrundfahrten.)
Zuerst die East Side Gallery an der Spree:



Dann geht’s weiter:

Am „Dokumentationszentrum Gedenkstätte Berliner Mauer“ an der Bernauer Straße machen wir dann noch einen ausführlichen Stopp.





Danach gegen 13 Uhr Mittagessen in einer urigen Berliner Kneipe. Es gibt leckere Schnitzel mit Beilagen.

Gut gesättigt geht es dann zum „Dokumentationszentrum der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ in der Stresemannstraße. Wie schon letztes Mal sehe ich mir aber das Innere nicht an; ich stelle es mir zu deprimierend vor. (Hab so schon genug Depressionen.)
Wir drei gehen deshalb ein paar Minuten vom Anhalter Bahnhof vor zum Potsdamer Platz und in ein kleines Einkaufszentrum.







So sah die Umgebung am Potsdamer Platz 1961 beim Bau der Mauer aus…
Später treffen wir uns im „Paulaner“ gegenüber, wo alle, außer mir, eine (offenbar nicht so gute) Schweinshaxe erhalten.
(Ich habe mir im Voraus stattdessen lieber etwas Vegetarisches bestellt, ich mag keine Haxen, und erhalte ein sehr gutes Ratatouille. Ich muss ja immer eine Extrawurst haben…)
Wir drei sind etwas müde, fahren mit unserm Bus zurück und gehen anschließend gleich und schnurstracks Schlafen. Morgen wird es wieder anstrengend.
Mittwoch, 1. April 2026
Abfahrt zehn Uhr. Wir müssen wieder heim. Es klappt unterwegs alles ganz gut, vier Pausen. Stau haben wir schon wieder keinen!







Gegen 19:30 sind wir zurück in Idar-Oberstein; ich bin gegen 22 Uhr zuhause. Alles gut. Alles schön. Alles prima.
Mein Fazit:
War wieder eine angenehme Reise. Nur unser Wetter hätte etwas wärmer und sonniger sein dürfen, das Thermometer ging nie über 10 Grad. Dazu kalter Wind und ab und zu etwas Regen. Aber man ja bekanntlich nicht immer alles haben. Großer Dank an alle Organisatoren und Mitwirkende. Die Fahrt war wieder perfekt!! Kann ich bestens empfehlen.

Inhaltsverzeichnis:














Das sind TÜRGRIFFE! Witzig und originell.

Wer’s nicht lesen kann: „It’s good to see you“



Wir checken im Hotel ein

Gemütliche Sitzecke in der Rooftop-Bar im Hotel














Konrad Adenauer. Wenn wir den jetzt noch hätten…
















































Burgermeister Schlesisches Tor: Eine absolut witzige Location für Burger usw. in einer ehemaligen Bedürfnisanstalt unterhalb der Hochbahn.





























Ich soll unsern Bus unterwegs auf einem Parkplatz umsetzen


Inhaltsverzeichnis:
Es sind schon wieder „ein paar mehr“ Fotos geworden. Wer will, kann ja skippen.










































Mehr Infos zur East Side Gallery? Hier: click
Inhaltsverzeichnis:
Gerade jetzt während des Iran-Krieges: Freibier muss bezahlbar bleiben!
Wusstest du schon: Zehn von zehn Gänsen empfehlen Hühner zum Martinstag und zu Weihnachten.
Mit Bezahlen verplempert man sein meistes Geld.
Ich frage mich immer öfter, warum unsere Nebenkosten ständig steigen, obwohl wir doch längst überall LED-Lampen und nur noch stromsparende bzw. energieeffiziente Geräte haben? Wer verarscht uns eigentlich??!
Wenn du merkst, dass du manches nie begreifen wirst, hast du die erste Stufe der Erkenntnis erreicht. Wenn es dir egal ist und du es akzeptierst, hast du die nächste Stufe der Erleuchtung erklommen.
Es gibt mehr mögliche Schachzüge als Atome im bekannten Universum.
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Für Irmgard und Hannelore und Toffi und Bärli und Teddy und alle anderen
in immerwährender Liebe
♥
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Alle hier geschilderten Ereignisse beruhen auf wahren Begebenheiten.
Good travelling is easy. You must nur your eyes uffmache un‘ uffbasse.
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Gendern find ich doof.
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Fotos + Text: Wilfried R. Virmond
Wenige Fotos habe ich mit Hilfe der KI veredelt
Ich habe meine Website mit WordPress erstellt – einem Programm, das mich unzählige Male zur Verzweiflung und oft beinahe zur Weißglut gebracht hat. Und immer noch bringt. Es scheint fast so, als ob die das dort absichtlich machen, nur um ihre Nutzer zu quälen! Aus langjähriger Erfahrung kann ich euch nur den Rat geben: Wenn ihr eure eigene Website erstellen wollt und keine Nerds seid, sucht euch lieber ein anderes Programm aus!
Oder ich bin einfach nur zu alt. – Oder zu dumm. Bin ja nicht blöd.
„The world is full of idiots and I’m the most stupid.“ Das zeigt mir das Programm für diese Website. Jeden Tag.
Mein Schatz, wo bist Du? Ich vermisse Dich so sehr!
Jetzt weiß ich es: ME Myalgische Enzephalomyelitis bzw. CFS Chronisches Fatigue-Syndrom ist eine schwere, komplexe neuroimmunologische Multisystemerkrankung, die durch extreme Erschöpfung gekennzeichnet ist, die sich nach geringster Anstrengung PEM Post-Exertional Malaise tagelang oder wochenlang verschlimmert. Hab ich, glaub ich, alles. Scheiße! Wünsch ich keinem.